Tapirmädchen im Zoo Schwerin

Foto: Zoo Schwerin

Das Tapirweibchen „ Carina „ brachte am 20. Juli ihr erstes Jungtier zur Welt. Die Wochenstube war seit Tagen fürsorglich vorbereitet und die Freude über das Jungtier war bei den Pflegern groß.
Noch sind sich die Tierpfleger über den Namen ihres neuen Zöglings nicht einig.
Wir schwanken zwischen „Chantall“ und „ Maja „verrät uns Zootierpfleger Martin Podszus.
Den ersten Ausgang auf die Freianlage unter Aufsicht der Mutter und ihrer Pfleger hatte das Jungtier bereits am Montag – da alles gut verlief, wird die kleine Familie täglich auf der Außenanlage zu sehen sein, vorerst aber alleine in einem abgesperrten Teil der Außenanlage, informiert Herr Podszus.
Das Jungtier, das sofort nach der Geburt stehen kann, ist auffallend frischlingsähnlich gezeichnet und erkundet mit tapsigen Schritten seine Umgebung. Dabei lässt das Muttertier es keinen Moment aus den Augen.
Die so wenig pferdeähnlichen und mit den Nashörnern näher verwandten Tapire sind Reste einer ehemals formenreichen Verwandtschaft.
Ihr Vorkommen in Süd- und Mittelamerika und in Südostasien beweist, dass sie einst ein riesiges Verbreitungsgebiet gehabt haben.
Heute sind auch diese urtümlichen Tiere vor dem Aussterben bedroht.
Von den drei südamerikanischen Arten lebt im Schweriner Zoo seit 1981 das Flachlandtapir und seit 1993 beteiligt sich der Schweriner Zoo aktiv am EEP.

Quelle: PM Zoo Schwerin