Tiere füttern im Zoo: ein besonderes Erlebnis für Kinder

Aufgenommen im Tierpark Hellabrunn 2011 - Foto:M.Schmid/zoogast.de

Walliser-Schwarzhalsziege im Tierpark Hellabrunn – Foto:M.Schmid/zoogast.de

Ein Ausflug mit den Kindern in den Tierpark ist für jede Familie eine besondere Aktion. Ihre Vorfreude, verschiedene Tierarten zu bestaunen, sogar zu streicheln und zu füttern, lässt sie den Zoobesuch voller Erwartungen entgegenfiebern. Dennoch ist es leider nicht ohne weiteres möglich, jedes Tier bei seiner täglichen Nahrungsaufnahme zu beobachten oder sogar selbst zu füttern.

Denn viele Zootiere sind Nahrungsspezialisten und werden daher mit einer individuell gemischten Nahrung in einer bestimmten Menge versorgt. Zu viel von der Nahrung oder sogar die falsche kann bei den Tieren zu Bauchschmerzen oder zu einer ungesunden Überfettung führen. Deshalb haben viele Zoos eine Art „Gebrauchsanweisung“ für den Tierpark (so wie der Heimat-Tierpark Olderdissen in Bielefeld hier: www.bielefeld.de/de/un/tpo/tpo-gebr/). Dennoch finden Tierpfleger immer wieder eine gute Möglichkeit, den Wunsch der Kinder im Zoo zu erfüllen, sei es durch den Einsatz von Futterzangen (wie hier: http://www.terrariumversand.de/terrarianer-tools/futterzangen/futterzangen–2745.html) zur sicheren Fütterung oder durch das Einrichten festgesetzter Fütterungszeiten, die die Besucher nutzen können, um den Lieblingstieren bei der Fütterung zuzusehen.

Tiere streicheln im Streichelzoo

Hautnaher Kontakt zu den Tieren im Streichelzoo ist für Jung und Alt ein amüsantes Erlebnis. Denn viele verschiedene zahme Haustiere wie Ponys, Esel, Schafe, Ziegen und Hasen lassen sich nur zu gerne von den Besuchern verwöhnen. Dieses ist auch das einzige Gehege im Zoo, wo das Füttern der Tiere mit spezieller Nahrung erlaubt ist. Hierfür stehen oftmals Futterautomaten an der Seite des Gitters zur Verfügung. Besonders für kleine Kinder ist der Streichelzoo ein tierisches Vergnügen, wo sie Tiere streicheln und füttern können!

Affen füttern im Affenhaus

Das Füttern der Affen ist nicht ohne Begleitung von Fachpersonal möglich. Daher bieten viele Zoos inzwischen einen Rundgang mit einem Tierpfleger sowie anschließender Fütterung an. Dieses besondere Special kann an der Zookasse erworben werden und bietet einen einzigartigen Blick hinter die Kulissen. Als Krönender Abschluss dürfen die Besucher die Tiere füttern, die sonst nur von dem Zoowärter betreut werden. Ein unvergesslicher Zoobesuch, der sich besonders für ältere Kinder eignet: Anfassen und füttern ist hier ausdrücklich erwünscht.

Fütterungszeiten der besonderen Fresser

Immer wieder auf der Suche nach Leckerbissen – jedes Tier im Zoo bekommt seine spezielle Nahrung und die Erwachsenden und Kinder im Zoo dürfen die Fütterung gerne beobachten. Dafür werden extra Fütterungszeiten an den Plakatwänden ausgehangen, aber auch die Zoowärter stehen bei Fragen unterstützend zur Seite. Ganz gleich ob die Tierpfleger die Affen füttern, Seelöwen, Pinguine (der Zoo Basel hat für seine Pinguine sogar neue, aufregende Fütterungsmethoden entwickelt: http://zoogast.de/zoo-zurich-neue-futterungsmethode-bei-den-pinguinen/7729/), Erdmännchen, Löwen, Flußpferde oder die Vögel bei einer Flugshow verköstigen: Vor den Augen der Besucher wird selbst die routinierte Nahrungsaufnahme immer wieder zu einem einzigartigen sowie äußerst unterhaltsamen Schauspiel.