Tiergarten Falkenstein

Tiergarten Falkenstein - Foto: M.Schmid/zoogast.de

Foto: M.Schmid/zoogast.de

Der Tiergarten Falkenstein ist eine kleine zoologische Einrichtung im südwestlichen Sachsen. Er wurde 1953 als Station junger Naturforscher gegründet und ersetzte damals den Schulzoo im nahe gelegenen Auerbach. Nach der Wiedervereinigung musste der Tiergarten die Hälfte seiner Fläche abgeben, was natürlich auch einen Aderlass im Tierbestand nach sich zog. Letztlich machte man jedoch aus der Not eine Tugend: Bestehende Gehege nutzte man anders, andere wurden vergrößert und modernisiert. Eine Besonderheit für eine so kleine Einrichtung ist das zentrale Tropenhaus, in dem beinahe die Hälfte aller Tiere lebt. Hier kann man Nilflughunde, verschiedene Schlangen oder auch Weißgesicht-Büscheläffchen finden.
Heute leben im Tiergarten Falkenstein auf etwa 1,8 Hektar über 180 Tiere in mehr als 60 Arten.

Tierische Stars

Selten in deutschen Zoos sieht man die Kleine Wüstenspringmaus. die in Falkenstein lebt. Auch die Grüne Meerkatze und der Rotbauchtamarin sind nicht sonderlich häufige Zoopfleglinge.

Tierisch nah dran

Interessant ist die Scheune mit den Stallungen der Nutztiere, die beim Rundgang durchlaufen wird. Dort kann man die Coburger Fuchsschafe oder die Hängebauchschweine streicheln. Auch die Lamas und Emus kommen so nah an den Zaun, dass man sie berühren kann, was allerdings nur vorsichtig geschehen sollte.

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