Tiergarten Ulm

Eingangsbereich im Tiergarten Ulm - Foto: M.Schmid/zoogast.de

Eingangsbereich im Tiergarten Ulm – Foto: M.Schmid/zoogast.de

Der Tiergarten Ulm gehört zu den kleinen zoologischen Einrichtungen Deutschlands. Bereits im Jahre 1927 wurde im Ulmer Stadtteil Friedrichsau ein Tierpark mit einem Affengehege und mehreren Vogelvolieren gegründet. Später kamen dann ein Aquarienhaus, ein Hirschgehege und ein Bärengraben hinzu.  Allerdings kam mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs auch das Ende des Tierparks und so musste er im Jahre 1944 geschlossen werden. Es dauerte zehn Jahre ehe wieder Leben auf das alte Tierparkgelände kam. 1954 beschloss der Ulmer Aquarien- und Terrarienverein im alten Vogelhaus eine kleine Aquarien- und Terrarienschau einzurichten. Nur sieben Jahre später zerstörte ein Brand die gesamte Anlage. Im Jahre 1966 errichtet die Stadt Ulm das neue Aquarienhaus und eröffnet im Zuge der Bundesgartenschau 1980 den Tiergarten Ulm mit dem ebenfalls neu errichteten Tropenhaus wieder. Sechs Jahre später  kommen die Freiflugvoliere und die Affenaussenanlagen hinzu. 1999 wurde ein erster hauptberuflicher Tierpfleger angestellt. Seit wird das Gelände immer mehr erweitert.
Schwerpunkt des Tiergartens sind immer noch die Aquarien, die durch das neue Donau-Aquarium ein weiteres Highlight bekamen, aber auch der restliche Tierbestand ist interessant.
Heute leben im Tiergarten Ulm auf etwa einem Hektar etwa 500 Tiere in 150 Arten.

Tierische Veranstaltungen

Im Ulmer Tiergarten wird eine Zooschule angeboten, welche durch erlebnisorientiertes Lernen an Kinder und lernwillige Erwachsene die faszinierende Vielfalt tierischen Lebens und ökologischer Zusammenhänge vermitteln möchte. Zudem kann man auch themenbezogene Führungen, die zusätzlich einen Einblick  in den Arbeitsbereich der Tierpfleger bieten, teils gegen Gebühr, buchen. Auch Kindergeburtstage können im Tiergarten gefeiert werden.

Tierische Stars

Im Tiergarten Ulm kann man einige seltene Reptilien, wie etwa den südostasiatischen Baumschnüffler, mehrere seltene Klapperschlangenarten, Regenwald-Nilwaran und Fleckenwaran, den Krokodilteju, Madagaskar-Hakennatter und Madagaskar-Riesenchamäleon oder die Chinesische Baumviper beobachten. Aber auch unter den Fischen gibt es deutschlandweite Raritäten, wie etwa den Frauennerfling, die Hasel, den Kaiserbuntbarsch, den Ringkaiserfisch, den Sattelfleck-Schweinslippfisch oder den Weißdorn-Doktorfisch. Aber auch der Schwarzhand-Klammeraffe, der Grüne Grabfrosch, der Mesopotamischer Damhirsch, der Rotscheitelsittich und der Afrikanische Zwergigel sollten erwähnt werden.

Tierisch nah dran

Das Donau-Aquarium im Tiergarten Ulm bietet dank eines gläsernen Tunnels einen spektakulären Einblick in die heimische Unterwasserwelt. In einem Gehege lassen sich Afrikanische Zwergziegen und das Hängebauchschwein Jonathan streicheln und Füttern, zudem strecken auch die Nandus gerne ihren Kopf über den Zaun. Außerdem ist die Freiflugvoliere für Rote Sichler und Waldrappe ein Erlebnis.

Aktuelle Eintrittspreise und Öffnungszeiten: Link: Besucherinformationen