Tierische Kita am Affenberg Salem

Foto: Affenberg Salem

Als kleiner Berberaffe hat man es gut: Die ganze Gruppe hat ein wachsames Auge auf die drolligen Jährlinge, und dennoch können diese mit ihren älteren Kameraden im großen Waldgehege am Affenberg Salem ausgelassen spielen. So erleben die Besu-cher entlang des Rundwegs und an den Futterplätzen für die rund 200 Berberaffen des beliebten Tierparks eine quirlige Affenbande. Die Jungtiere klettern und spielen Fan-gen auf den Bäumen, lassen sich von niedrigen Ästen herunterfallen, schlagen Saltos und gerade die manchmal noch etwas tollpatschigen einjährigen Berberaffen bieten reichlich Unterhaltungsstoff. Gleichzeitig werden mit den wärmeren Temperaturen nun die ersten von zehn bis 15 Affenbabys erwartet. Auch wenn die Mütter und die ganze Verwandtschaft mit viel Affenliebe um den Schutz der Kleinsten besorgt sind, so kön-nen die kleinen und großen Parkgäste die süßen Affenbabys dennoch aus nächster Nähe beobachten.

Affenbabys werden nachts an den sicheren Plätzen auf den Schlafbäumen im Park gebo-ren. Die erste Zeit bleiben sie ganz bei der Mutter, bei der sie sich am Bauchfell festhalten. Da sich die Mütter dabei durchaus auch an den großen Besucher-Plätzen und nahe der Rundwege aufhalten, bieten sich in der Anlage ohne trennende Zäune einzigartige Beobach-tungs-, Foto- und Filmmöglichkeiten. Sobald die Babys etwas größer sind, wechseln sie auf den Rücken der erwachsenen Tiere. Auch die starken Berberaffenmännchen übernehmen gerne die Babysitter-Rolle. Allerdings nicht ganz uneigennützig. Dank der Kleinen können sie problemlos mit anderen Männchen Kontakt aufnehmen. Die Babys dienen dabei als sozialer Vermittler und zeigen die friedliche Absicht des „Babysitter-Männchens“ an. So spielen die Kleinsten auch eine wichtige Rolle bei der Bildung von Freundschaften zwischen den Männ-chen innerhalb der Gruppe. Wenn die Affenbabys dann ihre ersten drolligen Erkundungen beginnen, sind immer die Mütter oder andere Gruppenmitglieder mit wachsamem Auge und hilfreicher Unterstützung dabei. Bei den Erläuterungen durch die Parkbetreuer erfahren die Besucher noch viel Interessantes zur Kinderstube und dem Familienleben der Berberaffen. Auf dem großen Kinderspielplatz bei der Schenke können sich die jungen Gäste später ebenfalls beim Klettern, Balancieren und vielem mehr austoben.

An der Storchenwiese und in den Horsten auf den großen Dächern der Gutsanlage hat in-zwischen das Brutgeschäft der 25 Storchenpaare begonnen. 32 Tage nach der Eiablage schlüpfen die ersten Jungstörche – vier bis fünf Jungvögel pro Horst. Um die Überlebens-chancen der Jungstörche zu erhöhen, bietet das Affenberg-Team den emsigen Storchenel-tern bis 28. April jeweils um 14 Uhr, danach zweimal täglich zusätzliches Futter an der Stor-chenwiese an. Ebenso wie im Damwildgehege um 16.15 Uhr gibt es hierbei spannende In-formationen zur Lebensweise der schönen Tiere. Durch Info-Tafeln, mittels QR-Codes, über Video-Aufnahmen aus einem Storchenhorst oder im Filmraum erfahren die Besucher zusätz-lich viel über das faszinierende Leben der Parkbewohner.

Quelle: PM Affenberg Salem