Tierlexikon: Diamantfasan

Aufgenommen im Raritätenzoo Ebbs 2012 – Foto: M.Schmid/zoogast.de

Allgemein
wissenschaftlicher Name:
Chrysolophus amherstiae
Verbreitung kontinental:
Asien
Verbreitung regional:
China, Myanmar
Lebensraum:
Bewaldete Hänge, Bambusdickichte und Buschland bis in 4.500 Metern Höhe
Gattung:
Kragenfasane
Gefährdung:
Rote Liste der IUCN: nicht gefährdet

Der Diamantfasan, auch Amherstfasan genannt, lebt in Gruppen von bis zu 30 Tieren. Zur Brutzeit sondern sich aber die Brutpaare ab. Der Amherstfasan ist tagaktiv.
Beim Diamantfasan sind Männchen und Weibchen gut zu unterscheiden. Während das Weibchen ein schlichtes rotbraun-schwarzes Gefieder hat, zählt der Hahn zu den schönsten Fasanen. Er hat einen weißen Bauch und grün schimmernde Flügel. Sein Kragen ist ebenso wie die Schwanzfedern weiß mit schwarzen Bändern. Zudem finden sich auch rote, gelbe und blaue Elemente im Gefieder.
Der Diamantfasan ist ein Allesfresser, der sich ebenso von Samen und Bambusschösslingen, wie auch von Insekten ernährt.
Der Diamantfasan baut sein Nest im Unterholz. Das Weibchen legt bis zu sieben Eier, die es alleine gut drei Wochen lang ausbrütet. Die Jungvögel werden dann noch etwa drei Monate von den Eltern versorgt, ehe sie selbstständig werden.
Der Name Amherstfasan geht auf Countess Sarah Amherst zurück. Sie war die Frau des britischen Gouverneurs von Indien und brachte die ersten Tiere dieser Art im Jahre 1828 nach England. Heute ist der Diamantfasan ein beliebter Volierenvogel. In England konnten Gehegeflüchtlinge kleine, instabile Wildpopulationen aufbauen.