Tierlexikon: Gelbbrustara

Gelbbrustara im Raritätenzoo Ebbs 2013 – Foto: M.Schmid/zoogast.de

Allgemein
wissenschaftlicher Name:
Ara ararauna
Verbreitung kontinental:
Amerika
Verbreitung regional:
Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Französisch Guiana, Guyana, Panama, Paraguay, Peru, Suriname, Venezuela, Puerto Rico
Lebensraum:
tropische Wälder meist nahe an Gewässern
Gattung:
Eigentliche Aras
Gefährdung:
Rote Liste der IUCN: nicht gefährdet

Gelbbrustaras leben in größeren Schwärmen von bis zu 15 Vögeln. Während der Brutsaison suchen sich die monogamen Pärchen ein Revier in dem sie keine Artgenossen dulden.
Gelbbrustaras werden knapp einen Meter groß, wobei mehr als die Hälfte der Größe auf die Schwanzfedern entfallen.
Der Gelbbrustara ist ein reiner Vegetarier, der sich hauptsächlich von Samen, Früchten und Nüssen ernährt. Mit seinem kräftigen Schnabel ist er in der Lage selbst die härtesten Schalen zu knacken um an das Innere zu kommen. Zudem fressen sie von Zeit zu Zeit mineralhaltige Erde um ihren Mineralhaushaltes im Gleichgewicht zu halten.
Gelbbrustaras brüten in Baumhöhlen, die bis zu 30 Meter über dem Boden liegen können. Das Weibchen legt bis zu vier Eier im Abstand von je zwei Tagen, die es alleine einen knappen Monat lang ausbrütet. Trotzdem wird allerdings meist nur ein Jungtier großgezogen. Mit etwa drei Monaten beginnen die Jungvögel zu fliegen, obwohl sie erst nach gut zweieinhalb Monaten Federn bekommen. Nach ungefähr viereinhalb Monaten werden die Jungen dann selbstständig.
Gelbbrustaras gehören zu den Methusalems unter den Vögeln, sie können über 40 Jahre alt werden.