Tierlexikon: Kamerunschaf

Kamerunschaf im Raritätenzoo Ebbs - Foto: M.Schmid/zoogast.de

Kamerunschaf im Raritätenzoo Ebbs – Foto: M.Schmid/zoogast.de

Allgemein
domestizierte Art
wissenschaftlicher Name:
Ovis aries aries
Ursprung kontinental:
Afrika
Ursprung regional:
Westafrika

Kamerunschafe wurden bereits vor über 7.000 Jahren ursprünglich als Fleisch- und Milchlieferanten gezüchtet, doch gerade in Europa werden sie bevorzugt in der Landschaftspflege eingesetzt.
Die Böcke bei den Kamerunschafen tragen eine dicke Mähne und Hörner, während die Weibchen ein glattes Fell tragen und hornlos sind. Im Gegensatz zu den meisten anderen Hausschafrassen, haben die Kamerunschafe ein eng anliegendes Fell, das nicht geschoren werden muss. Die kurzen Haare sind ein Vorteil da sich in ihnen weniger Parasiten einnisten und zudem sind die Tiere nicht so anfällig für die Hitze. Sie gelten als sehr friedlich, genügsam und robust, sie können z.B. mit sehr wenig Wasser auskommen.
Kamerunschafe werden oft privat gezüchtet und in vielen zoologischen Einrichtung ins besondere als Bewohner der Streichelzoos gehalten.