Tierlexikon: Opalracke

Opalracke im Raritätenzoo Ebbs - Foto: M.Schmid/zoogast.de

Opalracke im Raritätenzoo Ebbs – Foto: M.Schmid/zoogast.de

Allgemein
wissenschaftlicher Name:
Coracias cyanogaster
Verbreitung kontinental:
Afrika
Verbreitung regional:
Benin, Burkina Faso, Kamerun, Zentralafrika, Demokratische Republik Kongo, Elfenbeinküste, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Mali, Niger, Nigeria, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Mauretanien
Lebensraum:
baumbestandenes Flachland oder Waldränder
Gattung:
Eigentliche Racken
Gefährdung:
Rote Liste der IUCN: nicht gefährdet

Die Opalracke lebt in kleinen Gruppen von bis zu 20 Vögeln, die meist aus mehr Männchen als Weibchen bestehen. Opalracken sitzen häufig auf erhöhten Positionen, wie Bäumen, Pfählen oder Oberlandleitungen, wo sie nach Beute Ausschau halten.
Die Opalracke ist ein Allesfresser, ernährt sich aber hauptsächlich von Insekten und kleinen Wirbeltieren. Gelegentlich ergänzt sie ihren Speiseplan durch Früchte. Die Opalracke bringt ihre Beute immer auf den Ansitz um sie zu fressen.
Die Opalracke ist für einen kunstvollen Balzflug bekannt, bei dem die Vögel laut stark singen. Sie baut ihre Nester in Baumlöchern auf bis zu zehn Metern Höhe. Während der Brut haben Opalracken ein sehr territoriales Verhalten und greifen jeden anderen Vogel an, der sich dem Nest nährt. Das Weibchen legt bis zu fünf Eier, die nur etwa drei Wochen lang ausgebrütet werden. Nach etwa einem Jahr sind die Jungvögel dann geschlechtsreif.
Teile der Bevölkerung schätzen die Opalracke, weil sie eine Vielzahl giftiger Tiere, wie etwa Schlangen, Skorpione oder Hundertfüßler frisst.