Tierlexikon: Pekingente

Pekingente im Raritätenzoo Ebbs 2013 –                Foto: M.Schmid/zoogast.de

Allgemein
domestizierte Art
wissenschaftlicher Name:
Anas platyrhynchos f. domesticus
Ursprung kontinental:
Asien
Ursprung regional:
China

Die Pekingente stammt ursprünglich aus China, ist ein Abkömmling der Stockente und wurde wegen ihres Fleisches und ihrer Eier gezüchtet. Man hielt sie traditionell auf Karpfenteichen, wo sie mit ihren Exkrementen das Wasser düngten und so das Wachstum von Insekten und Kleintieren förderten, die wiederum als Futter für Karpfen und Enten dienten. Im Jahre 1873 führte man sie in England und den USA ein. Die meisten, im Handel erhältlichen, Pekingenten stammen allerdings aus der nordamerikanischen Zuchtlinie. Angeblich stammen alle amerikanischen Pekingenten von nur neun Tieren ab, die auf einem alten Klipper in die USA kamen.
Die Pekingente hat ein weißes Gefieder, zudem sind der kurze Schnabel und die Füße gelb.
Europäische Züchter legen heute besonderen Wert auf eine aufrechte Körperhaltung, in Amerika wurde von jeher Tiere mit einem hohem Gewicht gezüchtet. In Deutschland wird die Pekingente etwa seit Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr als landwirtschaftliches Nutztier gehalten, jedoch gibt es noch einige Liebhaber, welche die Art am Leben erhalten. In Amerika wird die Pekingente „Long Island Duck“ genannt und in Großbritannien trägt sie den Namen „Aylesbury-Duck“. Sie ist ein wichtiger Bestandteil des gleichnamigen asiatischen Gerichts.