Tierlexikon: Senegal-Furchenschnabel

Senegal-Furchenschnabel im Raritätenzoo Ebbs - Foto: M.Schmid/zoogast.de

Senegal-Furchenschnabel im Raritätenzoo Ebbs – Foto: M.Schmid/zoogast.de

Allgemein
wissenschaftlicher Name:
Lybius dubius
Verbreitung kontinental:
Afrika
Verbreitung regional:
Benin, Burkina Faso, Kamerun, Zentralafrika, Tschad, Elfenbeinküste, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Senegal, Togo
Lebensraum:
mit hohen Bäume bewachsenes Gelände sowie Dornbuschsavannen, Sekundärwälder und Agrarland
Gattung:
Zahnbartvögel
Gefährdung:
Rote Liste der IUCN: nicht gefährdet

Der Senegal-Furchenschnabel lebt in kleinen Gruppen von bis zu fünf Vögeln.
Der Senegal-Furchenschnabel ist ein Allesfresser, der Früchte bevorzugt. Gelegentlich frisst er auch Insekten, die er mit seinem harten Schnabel unter der Rinde von Bäumen heraus pickt. Es wurde auch schon beobachtet, dass er Jungvögel aus den Nester andere Arten geraubt und gefressen hat. Der Senegal-Furchenschnabel fliegt zum Trinken nicht an ein Wasserloch oder an eine Lache, sondern er sucht sich mit Tau oder Regenwasser gefüllte Astlöcher und Baumspalten.
Der Senegal-Furchenschnabel baut sein Nest in Baum- und Erdhöhlen oder Termitenhügeln. Das Weibchen legt zwei Eier, die etwas mehr als zwei Wochen ausgebrütet werden. Die Jungvögel werden ausschließlich mit Insekten gefüttert und sind dann nach etwa eineinhalb Monaten selbstständig.
Der Senegal-Furchenschnabel hat seinen Namen von den Furchen an den Seiten seines Schnabels. Zudem sehen die haarähnlichen Federn um den Schnabel einem Bart ähnlich.