Tierpark Gettorf

Kattafütterung - Foto: Tierpark Gettorf

Kattafütterung – Foto: Tierpark Gettorf

Der Tierpark Gettorf gehört zwar zu den kleineren zoologischen Einrichtungen Deutschlands, ist aber einer der artenreichsten im Bundesland Schleswig-Holstein. Das offizielle Gründungsjahr des Tierparks ist 1968, als die Öffentlichkeit Zutritt bekam. Begonnen hatte die Geschichte der Einrichtung jedoch bereits einige Jahre früher als privater Wildpark des Transportunternehmers Karl-Heinz Bumann. Der mit dem Projekt kurz nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gelände einer ehemaligen Kiesgrube einen lang gehegten Wunsch in die Tat umsetzte.
Aus anfänglichen Schafen, Ziergeflügel, Ziegen und einigen Hirschen wurde bis heute ein Tierpark mit beachtlichem, teils exotischem Tierbestand. Konzept ist die Veranschaulichung einer einer friedlichen Natur, weshalb man hier keine Raubtiere, Greifvögel oder Schlangen findet.
Besonders viele Affen- und Vogelarten prägen heute das Bild des Tierparks Gettorf, in dem auf 3,5 Hektar etwa 850 Tier in 150 Arten leben.

Tapirbaby - Foto: Tierpark Gettorf

Foto: Tierpark Gettorf

Tierische Veranstaltungen

In Sachen Fütterung der Zoobewohner hat man sich in Gettorf ein ganz besonderes Konzept einfallen lassen. Neben den in anderen Zoo üblichen kommentierten Schaufütterungen, können die Zoogäste bei den täglich stattfindenden Fütterungen der Bennett-Kängurus und Lemuren  aktiv mitmachen. Regelmäßige themen-gebundene Veranstaltungen und Führungen, teils gegen Gebühr runden das Angebot ab.

Schopfmangabe - Foto: Tierpark Gettorf

Foto: Tierpark Gettorf

Tierische Stars

Viele, in deutschen Zoos selten gezeigte, Vögel leben im Tierpark Gettorf. So kann man hier die Belize-Gelbkopfamazone, den Furchenhornvogel, die Hopftaube oder das Kap-Täubchen beobachten. Den südamerikanischen Spixguan hält man deutschlandweit sogar exklusiv. Unter den Säugetieren sollte man das Prevost-Schönhörnchen, den Schopfmakak und die Schopfmangabe als eher seltene Zoobewohner hervorheben.

Streichelzoo - Foto: Tierpark Gettorf

Foto: Tierpark Gettorf

Tierisch nah dran

Der Tierpark Gettorf ist immer bemüht die Zoogäste und -bewohner nahe zusammen zuführen. So kann man etwa in Begleitung eines Tierpflegers die Freianlage von Kattas und Roten Varis betreten, dies ist auch bei den Kängurus möglich. Die Tropenhalle ist als begehbarer Freiflugbereich für mehrere exotische Vögel konzipiert, ebenso wie die Außenvolieren der Sittischanlage und natürlich gibt es zudem einen Streichelzoo in dem Kamerunschafen und Zwergziegen hautnah begegnen kann.

 

Artikel aus dem Tierpark Gettorf gibt es im zoogast.de-Archiv.

Aktuelle Eintrittspreise und Öffnungszeiten: Link: Besucherinformationen