Tierpark Hellabrunn

Foto: Tierpark Hellabrunn

Foto: Tierpark Hellabrunn

Der Tierpark Hellabrunn in der bayerischen Landeshauptstadt München zählt zu den größeren zoologischen Einrichtungen Deutschlands. Er wurde am 1.August 1911 eröffnet. Landschaftlich ansprechend in den Auen der Isar gelegen, erfüllt er den Wunsch nach tierischen Attraktionen ebenso, wie das Bedürfnis in der Natur unterwegs zu sein. Unverwechselbares Merkmal ist das historische Elefantenhaus im byzantinischen Stil aus dem Jahre 1911. Es entstammt den Plänen des Münchner Architekten Emanuel von Seidl.
Der Tierpark Hellabrunn ist der älteste Geo-Zoo der Welt. Das Konzept des Geo-Zoos möchte Tiere aus der selben Region in den selben Bereichen des Parks darstellen. So ist der Tierpark in einzelne Regionen nach allen Kontinenten der Welt aufgeteilt, außer im Polarium, wo Nord- und Südpol vereinigt sind. Zudem möchte der Tierpark Hellabrunn seine Bewohner ohne optische Barrieren präsentieren. So trennen dort meist Wassergräben oder Glasscheiben Mensch und Tier voneinander.
Im Münchner Tierpark leben auf einer Fläche von ungefähr 36 Hektar etwa 19.000 Tiere in über 750 Arten.

Erster öffentlicher Ausflug der Eisbärenbabys - Foto: Tierpark Hellabrunn 2014

Foto: Tierpark Hellabrunn

Tierische Veranstaltungen

Täglich statt findende Schaufütterungen, u.a. bei Mähnenrobben, Sibirischen Tigern und Rosapelikanen bieten den Besuchern gute Einblicke in das Leben der Tiere. Ebenso interessant sind die „Dschungelpatrouille“ bei den Asiatischen Elefanten und die Greifvogelschau, die in einer extra dafür gebauten Arena statt findet.

Aufgenommen im Tierpark Hellabrunn 2013 - Foto: M.Schmid/zoogast.de

Foto: M.Schmid/zoogast.de

Tierische Stars

Die in Hellabrunn gehaltene Abruzzengämse mit ihrer schönen Gesichtszeichnung wird ebenso wie das Flinkwallaby nur sehr selten in zoologischen Einrichtungen gezeigt. Aber auch die Felsenpinguine im Polarium und die Silbergibbons in der Affenwelt sind kaum einem anderen Zoo zu beobachten.

Tierisch nah dran

Asiatischer Elefant/Tierpark Hellabrunn/2013/Schmid

Foto: M.Schmid/zoogast.de

Viele Tiere können im Tierpark Hellabrunn hautnah erlebt werden. So fliegen im Dschungelzelt viele Vögel verschiedenster Arten frei herum, ebenso leben dort Riesenflughunde, Grüne Leguane, Kleinkantschils und Schmuckschildkröten, nur durch das Haus begrenzt, freilaufend. Auch im Schildkrötenhaus dürfen die seltenen Vasa-Papageien frei fliegen und in der Fledermausgrotte kann es passieren, dass einem die Fledermäuse um die Ohren flattern und manch Besucher ist erstaunt, wenn er dort feststellt, dass sich zwischen ihm und den Webervögeln keine Scheibe befindet. Am beeindruckensten ist allerdings die Großvoliere, in der viele Vogelarten, wie etwa Schwarzstorch, Roter Sichler, Waldrapp oder Strohhalsibis zusammen wohnen und frei fliegen können. Für die Besucher führt ein geplasterter Weg durch die 5.000 m² große und über 18 Meter hohe grüne Oase.

Artikel aus dem Tierpark Hellabrunn gibt es im zoogast.de-Archiv.

Aktuelle Eintrittspreise und Öffnungszeiten: Link: Besucherinformationen