Tierpark Nordhorn

Eingang Tierpark Nordhorn - Foto: Tierpark Nordhorn

Foto: Tierpark Nordhorn

Der Tierpark Nordhorn, nahe der niederländischen Grenze gehört zu den kleineren zoologischen Einrichtungen, bereichert aber durch die interessante Mischung aus gefährdeten Haustierrassen, exotischen Tieren und gärtnerisch ansprechendem Ambiente die deutsche Zoolandschaft.
Gründungsjahr des Tierparks war 1949. Als kleiner Privatpark von Heinrich Johannink gegründet eröffnete man schließlich 16. September 1950 mit einer Fläche von 9.360 m². Da sich der Park auf Dauer nicht von einem Privatmann alleine finanziert werden konnte, übernahm 1955 ein Kuratorium des Nordhorner Tiergartens die Verantwortung. Danach entwickelte sich der Tierpark gut, ehe er im Jahre 1990 in eine existentielle Krise kam, als man wegen eines nicht verlängerten Pachtvertrages die Hälfte seiner Fläche wieder verlor. Die daraus resultierende Senkung des Tierbestands führte auch zu einem dramatischen Besucherschwund, so dass 1993 die Stadt Nordhorn und dem Landkreis Grafschaft Bentheim den Tierpark Nordhorn übernahmen und im Jubiläumsjahr 1999 dafür sorgte, dass das Gelände seine Fläche verdoppeln konnte.
Heute ist der Tierpark Nordhorn eine beliebte Freizeiteinrichtung in der Region, sowohl für seine deutschen, als auch für niederländische Zoogäste.
Im Tierpark Nordhorn leben auf etwa 10 Hektar zur Zeit mehr als 1.700 Tiere in 100 Arten.

Seehund - Foto: Tierpark Nordhorn

Foto: Tierpark Nordhorn

Tierische Veranstaltungen

Über 15 Schaufütterungen vermitteln den Zoogästen täglich einen Einblick in den Speiseplan und das Fressverhalten der Tiere. Im Lehrbienenhaus kann man sich entweder auf eigene Faust, oder bei vorheriger Anmeldung vom Imker Infos über die pelzigen Honigmacher besorgen. Themenbezogene Führungen, teils gegen Gebühr, und ein individuelles Angebot für Feste, Seminare und Tagungen runden das Angebot ab.

Persischer Leopard - Foto: Tierpark Nordhorn

Foto: Tierpark Nordhorn

Tierische Stars

Die Geldersche Slenke, eine Taubenrasse, das Breda-Huhn, die Krummschnabelente und die Twenter Landgans sind selten gewordene Nutztierrassen, die deutschlandweit exklusiv nur in Nordhorn gezeigt werden. Aber auch Persischer Leopard, Sibirischer Steinbock und der südamerikanische Weißrüssel-Nasenbär sollten ernährt werden.

Tierisch nah dran

Ferkelstreichelzoo - Foto: Tierpark Nordhorn

Ferkelstreichelzoo – Foto: Tierpark Nordhorn

Das Zuhause der Schwarzschwanz-Präriehunde ist begehbar, auch durch die Südamerika-Anlage mit den Nandus, Alpakas und Großen Maras führt ein Weg und in der Küstenvoliere können die Zoogäste mit den Strandvögeln auf Tuchfühlung gehen. Zudem ist die begehbare Voliere für Gefiederte Australier ein Highlight, da man dort mit Futter, das man an der Zookasse erwerben kann, Wellensittich und Co. füttern kann. Auch Schneeeulen und Bartkäuze warten in einer begehbaren Voliere auf die Zoogäste. Zusätzlich gibt es auch einen Streichelzoo. Letztlich sollten noch die tierparkeigenen Ferienwohnungen erwähnt werden, die nicht nur einen eigenen Eingang zum Gelände haben, sondern auch von der Terrasse aus einen einzigartigen Ausblick auf das Gemeinschaftsgehege der Waldbisons und Halbandpekaris bieten.

 

Artikel aus dem Tierpark Nordhorn gibt es im zoogast.de-Archiv.

Aktuelle Eintrittspreise und Öffnungszeiten: Link: Besucherinformationen