Tierpark Zittau

Tierhaus Tierpark Zittau - Foto: M.Schmid/zoogast.de

Tierhaus Tierpark Zittau – Foto: M.Schmid/zoogast.de

Der Tierpark Zittau liegt im sächsischen Dreiländereck an der deutsch-polnisch-tschechischen Grenze und ist eine eher kleinere zoologische Einrichtung. Er wurde im Jahre 1965 auf dem Gelände des mit einem Rehgehege und Waldvogelvolieren ausgestatteten Weinauparks gegründet. Trotz des kleinen Tierbestands, hat der Tierpark eine hohe regionale Bedeutung, aber auch Touristen werden an dem idyllischen Flair der Anlage gefallen finden.
Eine Spezialität des Zittauer Tierparks ist das Bauen mit Naturmaterialien. Viele Gebäude und Gehegeeingrenzungen wurden aus Lehm und Holz gefertigt, manche Zäune durch Benjeshecken ersetzt. Auch die Improvisation ist ein gern genutztes Talent, so wurde etwa aus einem alten Zollhäuschen ein Tierhaus gebaut.
Die größte Tragödie in der Geschichte des Tierparks Zittau ereignete sich im Jahre 2010 als ein plötzliches Hochwasser das Tierparkgelände mit einem Pegel von mehr 1,5 Metern unter Wasser setzte. Damals wurde das gesamte Gelände schwer verwüstet und viele Tiere ertranken. Es dauerte Jahre, ehe die letzten Schäden beseitigt werden konnten.
Schwerpunktmäßig hält man heimische, südamerikanische und Australische Tiere, insgesamt leben im Tierpark Zittau auf etwa 7 Hektar 380 Tiere in 70 Arten.

Tierische Veranstaltungen

Regelmäßige Veranstaltungen, wie Lama-Wanderungen in der Umgebung Zittaus, oder die Mensch-mit-Tier-Projekte, bei denen die Teilnehmer in direkten Kontakt mit den Tieren treten und Ängste überwinden können, sind ein Markenzeichen des Tierparks. Tierparkfeste und eine Zooschule runden das Angebot ab.

Tierische Stars

Das in Zittau gehaltene Fjällrind ist ebenso wie das Romanov-Schaf eine aus deine seltene Nutztierrasse und wird nicht oft in Zoos gezeigt. Das Huzule, eine Ponyrasse aus dem Gebiet der Kaparten, wird sogar deutschlandweit nur in Zittau gezeigt.

Tierisch nah dran

Viele Gehege im Tierpark Zittau sind so konzipiert, dass Zoogast und Zoobewohner in Kontakt kommen. So kann man etwa das Gehege der Bennett-Kängurus und der Europäischen Damhirsche durchwandern oder die Lisztaffen und Sechsbinden-Gürteltiere in einer Gittervoliere an deren Tierhaus besuchen. Ein Erlebnis ist es auch, wenn die Nasenbären auf eigens gebauten Wegen über den Kopfen der Besucher entlang klettern.

Aktuelle Eintrittspreise und Öffnungszeiten: Link: Besucherinformationen