Tiger Jegor hat den Kölner Zoo verlassen

Foto aus Februar 2013 – Foto: Kölner Zoo

Der junge Sibirischer Tiger „Jegor“ zog gestern in den Tierpark Hellabrunn nach München um. Dies geschah im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms. Seine beiden Schwestern, „Mila“ und „Vinja“ leben noch zusammen mit der Mutter in Köln. Aber auch die beiden „jungen Damen“ werden bald in einen anderen Zoo übersiedeln. Danach wird der Kölner Zoo mit einem neuen Tigerkater (es steht noch nicht fest, woher er kommen wird) wieder in die Tigerzucht einsteigen.

Der Transport verlief problemlos. „Jegor“ erkundet sein neues Heim mit viel Selbstbewusstsein. Die Umstellung von „Kölsch“ auf „Bayrisch“ wird er sicher meistern.

Weniger als 500 der stark gefährdeten Sibirischen Tiger leben heute noch in „freier“ Wildbahn. Zoodirektor T. Pagel sagt: „Vom Amurtiger, wie er auch genannt wird, gibt es mehr Tiere in Menschenhand als in seiner ursprünglichen Heimat. Leider wird den Tieren ob ihres Felles und im Rahmen der so genannten „traditionellen chinesischen Medizin“ unerlaubt nachgestellt. Hier sind insbesondere die Politiker gefordert ein Miteinander von Mensch und Tier zu gewährleisten.“

Quelle: PM Kölner Zoo