Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) ist Partner der ARA-Ausstellung im Museum für Naturkunde Berlin

Foto: Simon Pannock

Mit der heute eröffneten Ausstellung „ARA“ macht das Museum für Naturkunde Berlin auf die starke Bedrohung der süd- und mittelamerikanischen Papageienarten aufmerksam. Der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) ist neben WWF Deutschland und der Association for the Conservation of Thretened Parrots (ACTP) einer der Partner der Ausstellung und gestaltet das Rahmenprogramm mit.

„Wir freuen uns, gemeinsam mit dem Museum für Naturkunde auf die Bedrohung der Aras im Freiland aufmerksam zu machen und gleichzeitig das Artenschutzengagement unserer Mitgliederzoos darzustellen“, sagt Volker Homes, Geschäftsführer des Verbands der Zoologischen Gärten (VdZ). Dieses Engagement umfasst den Schutz hoch bedrohter Ara-Arten in der Wildnis, international koordinierte Zucht- und Forschungsprogramme ebenso wie zoopädagogische Bildungsangebote. In VdZ-Zoos werden derzeit 285 Aras verteilt auf 14 Arten gehalten. Das VdZ Mitglied Loro Parque auf Teneriffa und seine Stiftung die Loro Parque Fundación engagieren sich seit Jahrzehnten für den Erhalt der in der Wildnis ausgestorbenen Spix-Aras sowie auch für den bedrohten Blaulatzara, den Lear-Ara, den Hyazinth-Ara und ihre Verwandten.

„ARA rückt eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit in den Fokus: Was bedeutet nachhaltiger Naturschutz und verantwortungsbewusstes Handeln in einer sich ständig wandelnden, globalisierten Welt?“, fasst Professor Johannes Vogel, Generaldirektor des Museums für Naturkunde Berlin, das Ziel der Ausstellung zusammen.

Am 22. Juni um 19 Uhr wird Wolfgang Rades, Zoologischer Leiter des VdZ-Mitglieds Loro Parque auf Teneriffa, in einem Vortrag zum Thema „Loro Parque und Loro Parque Fundación – seit Jahrzehnten erfolgreich für den Schutz der blauen Aras engagiert“ einen praktischen Einblick in die Arbeit des größten Papageienparks der Welt geben.

Noch mindestens bis Dezember 2017 wird die Ausstellung im Museum für Naturkunde Berlin mit einzigartigen Präparaten zu sehen sein.

Quelle: PM VdZ

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