Viele Jungtiere im NaturZoo Rheine

Foto: NaturZoo Rheine

Foto: NaturZoo Rheine

Es ist eine Tradition, eine Erwartung: Alle Jahre wieder werden in den Zoologischen Gärten in den Frühlingsmonaten die Jungtiere der Saison erwartet. Im NaturZoo Rheine gab es in dieser Hinsicht in den vergangenen Tagen eine ganze Reihe „schöner Bescherungen“ in vielen Gehegen.

Das auffälligste und von Geburt an größte Jungtier ist das Fohlen bei den Trampeltieren, das am 13. März zur Welt kam. Ganz wie seine Mutter ist der kleine Kamel-Hengst von heller Fellfarbe, und ihn ziert derzeit ein grüner Verband an einem Vorderfuß aufgrund einer Verstauchung, verursacht durch eine Unachtsamkeit der Mutter, die sich ansonsten vorbildlich um ihren Nachwuchs kümmert.

Ein männliches Fohlen springt auch bei den höckerlosen Verwandten der Trampeltiere, bei den Lamas durch das Gehege. Seine Nachbarn, die Bennett-Kängurus lassen springen: Vier Junge schauen aus den Beuteln der Mütter und wagen erste kurze Ausflüge aus den „Tragetaschen“.

Im Doppelpack Huckepack heißt es bei den Kattas. Bei den Halbaffen aus Madagaskar gab es Anfang des Monats Nachwuchs in Form von Zwillingen. In den ersten Wochen wurden diese am Bauch hängend von der Mutter herumgetragen. Im Alter von zwei Wochen wechselten sie dann auf den Rücken, von wo sich die Welt auch besser erkunden lässt.

Junge Kattas haben schon von Geburt an einen schwarz-weiß geringelten Schwanz. Gänzlich braun-weiß gestreift ist der junge Emu, der nach fast 60 Tagen Brutzeit durch seinen Vater von diesem geführt wird. Im Laufe der Zeit wird sich das Jugendgefieder verändern, und die „Frischlingsstreifung“ verschwinden.

Aber bis dahin bleibt noch etwas Zeit – und damit für die Besucher im NaturZoo die Freude und die einmalige Möglichkeit live dabei zu sein, wie sich die vielen Jungtiere entwickeln und die Eltern ihren vielfältigen Pflichten nachkommen. Nicht von ungefähr ist das Thema „Tiermütter und ihre Kinder“ auch eines der am meisten nachgefragten im Zooschulunterricht. Und damit wird auch bestätigt, dass Zoologische Gärten als „Schulen des Lebens“ dienen können.

Quelle: PM Natur-Zoo Rheine