Viele kleine Schweinchen im Zoo Osnabrück

Foto: Zoo Osnabrück / Alena Schomburg

Dabei haben besonders die Minischweine viel zu tun: Die neun rosa Ferkel der Mütter „Martha“ und „Margarete“ halten die zwei Sauen mächtig auf Trab. Im „Schweinsgalopp“ rasen die vier Wochen alten
Tierkinder durch ihr Gehege, kriechen und springen über Baumwurzeln oder streiten sich um das erste feste Futter, wie Weintrauben und anderes leckeres Obst und Gemüse. Vater „Manni“ überlässt die Erziehung seinen Damen und genießt die Ruhe im benachbarten Stall, denn weiterer Nachwuchs ist
vorerst nicht gewünscht. „Seine zwei Familien vermisst er dabei nicht und Martha und Margarete ziehen die Kleinen auch so liebevoll groß: Sie säugen sogar die Ferkel der jeweils anderen Mutter“, berichtete Tierpfleger Marcel Köck.

Der Vater der zentralafrikanischen Pinselohrschweine, „Mister Pig“, ist da schon stärker in die Aufzucht eingebunden: Mit seiner Sau „Madame Fifi“ umhegt er ihre zwei dreieinhalb Wochen alten Ferkel und verteidigt sie, wenn es sein muss, auch kämpferisch mit seinen Hauern. Bei so einem Vorbild werden auch die beiden Geschwister, ein Eber und eine Sau, immer mutiger. Revierleiter Wolfgang Festl: „Beide sind recht frech und legen sich sogar mit ihren Mitbewohnern, den Rappenantilopen, an.“ Noch tragen die Zwei ein gestreiftes Borstenkleid, das zur Tarnung dient. In ein paar Wochen färbt sich dieses jedoch in das charakteristische Rot-Braun um. Auch einen Namen soll das Geschwisterpaar dann von den Tierpflegern bekommen.
Quelle: PM Zoo Osnabrück