Waldbison-Babys im Tierpark Hellabrunn

Foto: Tierpark Hellabrunn

Wenn das nicht zwei Medienstars werden! Anscheinend stehen die beiden neugeborenen Bisonkälber gerne im Mittelpunkt: Am 22. September brachte Waldbisondame „Gala“(6) nach einer Tragzeit von 285 bis 300 Tagen mitten am helllichten Tag um 13.10 Uhr Sohn „Monsun“ auf der Außenanlage zur Welt. Nur vier Tage später, am 26. September hat „Doro“ (9) es ihr gleich getan und vor den Augen der begeisterten Besucher und Mitarbeiter um 13.20 Uhr Tochter „Marla“ geboren. Keine halbe Stunde nach der Geburt folgten die ersten, noch etwas wackligen Steh- und Gehversuche: Die entzückten Zuschauer unterstützen das Unterfangen mit Applaus und aufmunternden Zurufen. Zwei kleine Publikumslieblinge haben das Licht der Welt erblickt!
Vater beider Kälber ist der mächtige Bisonbulle „Greenhorn“ (6). Bis die Kälber an das stolze Gewicht von 850 Kilogramm herankommen, wird es noch einige Zeit dauern: Bei der Geburt wiegt ein Waldbisonkalb zwischen 35 und 40 Kilogramm. Während der ersten sechs Lebensmonate werden die Jungtiere gesäugt, doch schon einige Tage nach der Geburt beginnen sie, probeweise am Futter der Erwachsenen zu zupfen.
Im Gegensatz zu ihren Verwandten, den Präriebisons, haben die Waldbisons eine eher sesshafte Lebensweise. In Hellabrunn bewohnt die Herde, die nun aus fünf Tieren besteht, gemeinsam mit 30 Präriehunden die Amerika-Anlage.
Auch Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem freut sich über die zwei neuen Tierpark-Bewohner: „In diesem Jahr haben sich die Bisons mit der Geburt viel Zeit gelassen. Normalerweise stehen die Geburten im Frühjahr an. Umso mehr freuen wir uns, auch bei den seltenen Waldbisons zwei quickfidele Jungtiere zeigen zu dürfen.“ Gemeinsam wird die Bisonherde den Boden zum Beben bringen! Präriehunde – Kopf einziehen!

Quelle: PM Tierpark Hellabrunn