Wieder kleine Monster im Haus des Meeres

Foto: Haus des Meeres/GüntherHulla

Foto: Haus des Meeres/GüntherHulla

Nach über 4,5 Monaten im Brutschrank erblickte vor kurzem die nächste Generation der Gila Monster das Licht der Welt im Haus des Meeres in Wien. Die leuchtend rosa-schwarz gefärbten Echsen, die eigentlich Gila Krustenechsen heißen, haben ihren monströsen Spitznamen der Tatsache zu verdanken, dass sie als einzige Echsen echte Giftdrüsen besitzen und, wenn einmal festgebissen, so schnell nicht wieder loslassen.

Die neugeborenen Krustenechsen sehen ihren Eltern, von der Größe einmal abgesehen, nicht nur zum Verwechseln ähnlich, sie wissen auch schon, wie sich ein richtiges Monster zu benehmen hat. Bereits wenn das Köpfchen aus dem Ei lugt, faucht und beißt das Monsterchen, sollte sich ein unvorsichtiger Finger nähern.

Trotz ihrer Wehrhaftigkeit ist die bis zu 50 cm große Gila Krustenechse in ihrer Heimat, den Trockengebieten im Grenzgebiet zwischen Nordamerika und Mexiko, stark vom Aussterben bedroht. Die kontinuierliche Nachzucht dieser Tiere in menschlicher Obhut ist noch lange keine Selbstverständlichkeit. Umso besonderer ist die Tatsache, dass bereits die Eltern der nun geschlüpften Jungtiere im Haus des Meeres das Licht der Welt erblickten. Die Besucher können sie ab sofort in einem Spezialterrarium neben der Großanlage der Elterntiere beobachten.

Quelle: PM Haus des Meeres