Wieder Nachwuchs bei den Elenantilopen im Opel Zoo

Foto: Archiv Opel-Zoo

Foto: Archiv Opel-Zoo

Die Elenantilopen im Opel-Zoo haben erneut Nachwuchs: „Babu“ heißt der kleine Bock, der am 29. Juli 2015 zur Welt kam. Gemeinsam mit seiner vier Wochen alten Halbschwester „Lamina“ ist er bereits mit der Herde in dem weitläufigen Außengehege unterwegs.

An die derzeit hochsommerlichen Temperaturen sind Elenantilopen trotz ihrer stattlichen Körpergröße von bis zu 1,7 m Schulterhöhe und 1.000 kg Gewicht gut angepasst. Die Jungtiere werden noch von den Müttern gesäugt, später aber werden sie zeitweise sogar ohne Trinkwasser auskommen können. Elenantilopen fressen hauptsächlich nachts, wenn die Pflanzen Feuchtigkeit aus der Luft aufgenommen haben und einen höheren Wassergehalt haben. Um den Verlust von Flüssigkeit durch Schwitzen zu verhindern, kann ihre Körpertemperatur in der Trockenzeit tagsüber um bis zu 7 Grad ansteigen. Nachts geben sie die aufgestaute Wärme an die kühlere Luft wieder ab.

Auch andere Großtiere aus heißen, wasserarmen Lebensräumen haben interessante Strategien entwickelt: so bedeckt das Rote Riesenkänguru seine Unterarme mit Speichel, um sich über dessen Verdunstung abzukühlen. Die Elefanten dagegen haben nicht nur das wärmende Fell abgelegt, sie können auch nicht schwitzen. Stattdessen sind ihre Ohren stark durchblutet. Wenn die afrikanischen Elefanten Aruba, Zimba und Tamo im Opel-Zoo ihre Ohren bewegen, kühlen sie also ihr Blut und darüber den gesamten Körper. Und ihre faltige Haut ist nicht etwa Zeichen für ein hohes Alter, vielmehr kann über die auf diese Weise vergrößerte Körperoberfläche mehr überschüssige Wärme an die Umgebung abgegeben werden. Trotzdem kann ein Bad im kühlen Nass auch nicht schaden!

Quelle: PM Opel Zoo