Wildpark „Alte Fasanerie“: Elchbulle Jalle gestorben

Trauer Tod zoogast.deDer Wildpark „Alte Fasanerie“ trauert um eines seiner ganz besonderen Tiere. Elchbulle Jalle wurde nur 6 Jahre alt. Jalle sorgte in all den Jahren, die er bei uns lebte, regelmäßig für Nachwuchs und seine Wutausbrüche zur Brunft bleiben legendär. Deshalb war es für uns unbegreiflich, als Jalle letzten Dienstag tot im Gehege lag. Nichts deutete im Vorfeld auf sein Ableben hin. Er zeigte weder Schwäche noch irgendein auffälliges Verhalten.

Jalle wurde in die Pathologie nach Gießen gebracht, um der Todesursache auf den Grund zu kommen. Dort wurde eine Endokarditis (Entzündung der Herzinnenhaut) diagnostiziert, an der grundsätzlich jeder erkranken kann und die unbehandelt meist tödlich endet.

Jalle kam 2011 aus Bjurholm in Schweden zu uns in den Park. Zusammen mit der Elchkuh Johanna wurde er zu Land und zu Wasser aus Schweden zu uns gebracht. Gut zwei Tage dauerte der Transport, der mit viel Arbeitsaufwand verbunden war. Aber schon der erste Blick auf Jalle hat alle Anstrengungen vergessen lassen. Jalle war von Beginn an eine Ausnahmeerscheinung unter den Elchen. Wir staunten nicht schlecht als der junge Elchbulle, der 2010 auf der Elchfarm in Schweden geboren wurde, aus dem Transporter sprang. Und wir wussten sofort, dass kein vergleichbar imposanter Elchbulle je bei uns in den Park eingezogen war. Jalle war schon als Jungbulle einzigartig und besaß Modellmaße – allein der Anblick seiner Fußfesseln konnte bei Elchliebhabern zur Schnappatmung führen.

Quelle: PM Wildpark „Alte Fasanerie“