Wildpark „Alte Fasanerie“ Hanau/Klein-Auheim

Eingang Wildpark "Alte Fasanerie" - Foto: Wildpark "Alte Fasanerie" Hanau/Klein-Auheim

Eingangsbereich – Foto: Wildpark „Alte Fasanerie“ Hanau/Klein-Auheim

Der Wildpark „Alte Fasanerie“ Hanau/Klein-Auheim gehört zu den Wildparks mit der größten Fläche in ganz Deutschland. Er liegt in einem idyllischen Waldgebiet mit teilweise 200 Jahre alten Bäumen. Großzügige Tiergehege und Wanderwege mit bis zu 15 Kilometern Länge machen die „Alte Fasanerie“ zu einem beliebten Naherholungsgebiet im Rhein-Main-Gebiet. Der Schwerpunkt des Parks liegt auf den heutigen und ehemals in Europa heimischen Wildtieren.
Die Geschichte des Wildpark „Alte Fasanerie“ Hanau/Klein-Auheim begann bereits im Jahre 1710 mit der Gründung einer 38 Hektar großen Fasanerie durch den Mainzer Erzbischof Lothar Franz von Schönborn im Bereich der heutigen Gaststätte. Nur 40 Jahre später erweiterte Erzbischof Karl Friedrich von Ostein die Fasanerie auf die heutige Größe und veranlasste sie mit einer knapp vier Kilometer langen Mauer zu begrenzen. Im Jahre 1803 ließen es die Großherzöge von Hessen-Darmstadt mit Kiefern und Eichen aufforsten und nutzten den Park bis zum Ende des 1. Weltkrieges als Hofjagdrevier. 1967 ging der Park dann in den Besitz des Landes Hessen und wurde der Bevölkerung als Wildpark zugänglich gemacht.
Heute ist der Wildpark „Alte Fasanerie“ Hanau/Klein-Auheim auf 107 Hektar das Zuhause von etwa 350 Tieren in 35 Arten.

Tierische Veranstaltungen

Dr. Marion Ebel mit ihren Wölfen - Foto: Wildpark „Alte Fasanerie“ Hanau/Klein-Auheim

Dr. Marion Ebel mit ihren Wölfen – Foto: Wildpark „Alte Fasanerie“ Hanau/Klein-Auheim

An Werktagen können Besucher täglich verschiedene Schaufütterungen erleben und zudem mehrmals wöchentlich eine Flugshow besuchen, in der u.a. der Steinadler Attila mitwirkt, welcher das Maskottchen des Fußballvereins Eintracht Frankfurt darstellt. Bei schönem Wetter wird Ponyreiten für Kinder angeboten und am Wochenende kann man, gegen eine geringe Gebühr während einer Kutschenfahrt das weitläufige Gelände erkunden. Ebenfalls an Wochenenden, kann man in Hessen größten Hochseilgarten, der sich auch auf dem Gelände des Wildparks befindet, seine Geschicklichkeit erproben. Ein besonderes Erlebnis ist auch das „Wolfsheulen“ bei dem die Besucher die per Hand aufgezogenen Polarwölfe Ayla, Scott und Khan näher kennenlernen können.

Frischlinge - Foto: Wildpark "Alte Fasanerie" Hanau/Rainer Prause

Foto: Wildpark „Alte Fasanerie“ Hanau/Rainer Prause

Tierische Stars

Neben den gängigen Wildparkbewohnern, wie etwa Luchs, Wildkatze und Rotwild, leben in der „Alten Fasanerie“ auch so anspruchsvolle Pfleglinge wie das Europäische Reh und der Elch. Zudem zeigt man in Hanau/Klein-Auheim auch den Buntfasan, der deutschlandweit nur hier zu beobachten ist. Eine interessante Auswahl an seltenen Nutztierrassen runden den Tierbestand ab.

Tierisch nah dran

Im Wildpark dürfen Rhönschafe, die Thüringer Waldziegen, die Wildschweine und das Damwild mit an der Kasse erhältlichem Spezialfutter gefüttert werden. Zudem können die Besucher im begehbaren Damwild-Gehege den Hirschen sehr nahe kommen.

Artikel aus dem Wildpark „Alte Fasanerie“ Hanau/Klein-Auheim gibt es im zoogast.de-Archiv.

Aktuelle Eintrittspreise und Öffnungszeiten: Link: Besucherinformationen