Wildpark Lüneburger Heide

Foto: Wildpark Lüneburger Heide

Foto: Wildpark Lüneburger Heide

Der Wildpark Lüneburger Heide gehört zu den artenreichsten Wildparks in Deutschland und ist wegen seines teils exotischen Tierbestands schon beinahe ein Tiergarten. Der Park versucht sich mit einem einzigartigen Konzept von anderen zoologischen Einrichtungen deutlich abzugrenzen. Eine Mischung aus Natur- und Tiererlebnis, Wissensvermittlung, Shows und Angeboten für Kinder soll den vielen Besuchern, ohne belehrend zu wirken, Umweltthemen und bedrohte Tierarten näher bringen. Zudem zeigt man auch seine exotischen Tiere in naturbelassenen Gehegen, anstatt sie in künstlich gestalteten Lebensräumen zu präsentieren.
Gegründet wurde der Wildpark Lüneburger Heide im Jahre 1970 von Georg-Friedrich von Krogh und zeigte bereits in seinen Anfängen Elche, Kodiakbären und Europäische Braunbären. 1989 übergab der Gründer den Park altersbedingt an die Familie Tietz, die seitdem den Focus mit Zooschule oder Greifvogelshow noch mehr auf die Wissensvermittlung setzt.
Heute leben im Wildpark Lüneburger Heide auf etwa 60 Hektar 1.200 Tiere in 140 Arten.

Tierische Veranstaltungen

Foto: Wildpark Lüneburger Heide

Foto: Wildpark Lüneburger Heide

Zwischen Frühjahr und Herbst finden täglich eine Schaufütterung bei den Fischottern, eine Greifvogelshow, sowie Vorträge bei den Wölfen und Sibirischen Tigern statt. Zudem gibt es jeden zweiten und letzten Samstag im Monat ein buntes Kinderprogramm. Die Zooschule bietet Schulklassen und Gruppen themenbezogene Erkundungsgänge und Projekttage. Naturerfahrungsspiele, Kindergeburtstags-programme und eine Wildparkrallye runden das Angebot ab.

Tierische Stars

Tiger - Foto: Wildpark Lüneburger Heide

Tiger – Foto: Wildpark Lüneburger Heide

Neben den gängigen Wildparkbewohnern, wie etwa WildschweineLuchse und Rotwild, leben im Wildpark Lüneburger Heide auch Tiere, wie Sibirische Tiger, Schneeleoparden oder die imposanten Andenkondore, die man eigentlich eher in einem Zoo vermuten würde. Wahre Raritäten sind die Moschusochsen, die nordamerikanischen Schneeziegen oder die Perlhalstauben, welche in anderen zoologischen Einrichtungen nicht oft gezeigten werden. Aber auch selten gewordene Haustiere, wie das Chinesische Maskenschwein, die Girgentana-Ziege oder das Holländische Zwerghuhn sind zu finden.

Tierisch nah dran

Junge Wölfe - Foto: Wildpark Lüneburger Heide/Thomas

Junge Wölfe – Foto: Wildpark Lüneburger Heide/Thomas

Das Gehege der Europäischen Damhirsche ist für die Besucher begehbar und auf im Streichelzoo kann man den verschiedenen Haustierrassen ganz nah kommen. Mit an der Kasse erhältlichem Spezialfutter dürfen verschiedene Tiere auch von den Gästen selbst gefüttert werden.  Im Schäferdorf direkt vor den Toren des Wildparks Lüneburger Heide, können die Besucher des Wildparks eine Nacht oder gleich den ganzen Urlaub in einem der urgemütlichen Schäferwagen oder einem Apartment verbringen und haben dabei freien Eintritt während des Aufenthalts im Wildpark.

 

Artikel aus dem Wildpark Lüneburger Heide gibt es im zoogast.de-Archiv.

Aktuelle Eintrittspreise und Öffnungszeiten: Link: Besucherinformationen