Wilhelma: Bescherung bei den Menschenaffen

Foto: Wilhelma Stuttgart

Große Augen unter dem Tannenbaum gab es am ersten Weihnachtstag in der Wilhelma bei den Menschen und Menschenaffen gleichermaßen. Einen Berg von 140 schön verpackten Geschenken durften Gorillas, Orang-Utans und Bonobos auspacken, die ihnen die Pfleger zur Feier des Tages zum Christbaum in die Gehege gelegt haben. Während sich die Affen neugierig auf die unterhaltsame Abwechslung stürzten, drückten sich Scharen von Besuchern des Zoologisch-Botanischen Gartens in Stuttgart die Nasen an den Panoramascheiben platt, um bei der Bescherung zuzuschauen.

Geteilte Freude ist doppelte Freude – gerade an Weihnachten. Viele Wilhelma-Besucher hatten am 3. Advent die Futterboxen mit Holzwolle oder Zeitungspapier gefüllt, darin tiertaugliches Naschwerk, wie Popcorn, Rosinen oder Apfelringe, versteckt und alles weihnachtlich verpackt. Jetzt begeisterten sie sich, mit welchem Eifer der Silberrücken Kibo und seine Gorilla-Sippe die Päckchen knackten, die Orang-Damen Carolin und Moni nach den Leckereien wühlten oder die Bonobo-Kinder einfach mit Kisten und Geschenkpapier spielten.

Die Bescherung hatte einen vierfachen Nutzen: Die Weihnachtsgaben waren nicht nur Spaß und Genuss für die Affen sowie köstliche Unterhaltung für die Zuschauer, sondern zugleich ein Geschenk für die Arterhaltung. An Spenden für das bereitgestellte Material zum Präsentepacken kamen 700 Euro zusammen. Die Wilhelma fördert damit Schutzprojekte zur Rettung der bedrohten Menschenaffen in der Natur.

Quelle: PM Wilhelma