Wilhelma: Elf Flamingo-Küken in diesem Jahr geschlüpft

Foto: Wilhelma

Auch für die elf Flamingo-Küken in der Wilhelma ist aller Anfang schwer. Die Nahrungsaufnahme erfolgt bekanntlich Hals über Kopf.

Die rosaweißen Erwachsenen der grazilen Vögel stehen meist nur auf einem Bein und filtern kopfüber mit den Lamellen ihres krummen Schnabels Kleinstlebewesen aus dem Wasser. Breitbeinig baut sich dagegen der Nachwuchs im grauen Daunenkleid unter der Mutter auf, streckt seinen – noch nicht so langen – Hals und wirft den Kopf in den Nacken, um aus Mutters Schnabel tropfenweise die „Spezial-Babynahrung“ zu erhaschen: ein in der Speiseröhre gebildetes Nährsekret, reich an Blutzellen. Doch Vögel wachsen schnell und so bietet der Kindergarten der elf in diesem Jahr geschlüpften Flamingos Küken in verschiedener Größe. Sie üben den einbeinigen Stand und ahmen das Filtern des Wassers spielerisch nach. Die Älteren unter den Jungen entwickeln das richtige Gefieder, allerdings zunächst schwarzweiß. Der typische Rosa-Ton bildet sich erst durch natürliche Farbstoffe in der festen Nahrung aus. Und wer genau hinschaut, entdeckt noch, welche Flamingos vor einem Jahr geschlüpft sind: an den dunklen Beinen, die sich am langsamsten rosa einfärben.

Quelle: Wilhelma

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