Wilhelma: Jungtierboom auf dem Bauernhof und Osteraktionen

Foto: Wilhelma

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Eier und Ostern: Das gehört einfach zusammen wie – Oster und Hase. Deshalb dreht sich in der Wilhelmaschule am Osterwochenende einmal mehr alles ums Ei. Wer schon immer wissen wollte, ob ein Krokodilei grün ist, wie das Ei im Huhn entsteht und was ein Straußenei wiegt – hier wird er es erfahren. Zudem geht es gerade auf dem Schaubauernhof der Wilhelma richtig wuselig zu. Bei den Schafen, Ziegen, Schweinen und Rindern gibt es zahlreichen Nachwuchs. Damit leistet die Wilhelma auch bei bedrohten Haustierrassen einen wichtigen Beitrag zu deren Erhalt.

Das Osterprogramm startet am Karfreitag mit den Thementagen „Rund ums Ei“ in der Wilhelmaschule unterhalb der Geiervoliere. Dort können die Besucher bis einschließlich Ostermontag jeweils von 11 bis 16 Uhr Spannendes, Wissenswertes und Kurioses über die vielfältige Welt der Eier erfahren. In dieser gleicht buchstäblich kein Ei dem anderen: Jede Vogelart hat bei seinen Gelegen ein eigenes Design hervorgebracht und auch die Eier von Reptilien, Fischen und Insekten gibt es in allen Farben und Formen, wie die Sammlung der Wilhelmaschule anschaulich belegt. Darüber hinaus erfahren die Besucher, was es mit den Nummern auf den Frühstückseiern auf sich hat, damit sie künftig gezielter nach Eiern von Hühnern aus Freilandhaltung greifen können. Unter fachlicher Anleitung können Kinder und Erwachsene überdies Osterschmuck basteln und an einer Osterlotterie zugunsten der bedrohten Gorillas teilnehmen, bevor sie anschließend im Streichelzoo des Schaubauernhofs die „Osterlämmer“ samt Mutterschafen besuchen. Rechtzeitig zu den Feiertagen gab es dort nämlich bei Skudden und Kamerunschafen wieder jede Menge Nachwuchs.

Aber auch die Zwergziegen haben zahlreichen Nachwuchs. Die Zicklein bringen viel Leben in den Streichelzoo der Wilhelma. Wenn es ihnen zu bunt wird, ziehen sie sich in die für Besucher nicht zugänglichen Bereiche zurück. Direkt daneben, bei den Hinterwälder- und Limpurger-Rindern ist auch in den vergangenen zwei Wochen jeweils ein Kälbchen geboren. Bei diesen vom Aussterben bedrohten Rinderrassen ist jeder Nachwuchs wertvoll und trägt zu deren Erhalt bei. Ebenfalls Nachwuchs gibt es bei den Schwäbisch-Hällischen Schweinen, einer alten Nutztierrasse, die auf die Zuchtbemühungen von König Wilhelm I. zurückgeht. Insgesamt 23, schwarz gefleckte Ferkel toben zwischen den Beinen ihrer Mütter herum. Vater Rapper darf dabei nur aus seiner ferkelsicheren Box zuschauen.
Der Thementag „Rund ums Ei“ ist übrigens Teil der Veranstaltungsreihe „Wilde Wochenenden“, welche die Wilhelmaschule nunmehr im vierten Jahr anbietet. Auch 2015 stehen wieder spannende Thementage, Kurzvorträge und Workshops zu Tier-, Pflanzen und Naturschutzthemen auf dem Programm. Die Teilnahme ist stets im Eintritt inklusive.

Quelle: PM Wilhelma