Wilhelma sucht Pächter für gastronomischen Einrichtungen

Foto: Wilhelma

Die gastronomischen Einrichtungen der Wilhelma sind mittlerweile in die Jahre gekommen und bedürfen bei mehr als einer Million Besucher pro Jahr neben einem Facelift einer grundsätzlichen Neuausrichtung. Der Zoologisch-Botanische Garten in Stuttgart schreibt deshalb den Pachtvertrag für die Gastronomie zum 1. März 2018 europaweit aus. Passend zu den Grundsätzen der Wilhelma sollen beim Speise- und Getränke-Angebot künftig Nachhaltigkeit, die Verwendung von Produkten aus artgerechter Tierhaltung, Regionalität, Saisonalität und generell biologisch erzeugte Produkte eine wesentlich größere Rolle spielen als bisher.

Damit möchte die Wilhelma auch einem geänderten Verbraucherverhalten Rechnung tragen, teilt die Direktion mit. Gleichwohl sollen bewährte schwäbische Klassiker wie Maultaschen und Linsen mit Spätzle nicht von der Karte verschwinden. Da die Wilhelma sich ihrer Bedeutung als regionale und überregionale Freizeiteinrichtung bewusst ist, werden familienfreundliche und preislich erschwingliche Speisen und Getränke weiterhin fester Bestandteil des Angebots bleiben. Auch Vegetarier und Veganer sollen auf ihre Kosten kommen. Mit der Neuvergabe erhofft sich die Wilhelma von den Anbietern kreative und zeitgemäße Konzepte, die themenbezogene Aspekte beim Speisenangebot in den geplanten Asienanlagen mit der Elefantenwelt berücksichtigen. Die Einbettung der gastronomischen Einrichtungen in ein denkmalgeschütztes Umfeld stellt eine besondere Herausforderung für die potenziellen Interessenten dar. Für die Restaurants wird es weiterhin drei Standorte geben: am unteren Parkende am Wilhelma-Theater, in der Mitte an dem Aussichtpunkt Belvedere sowie am oberen Parkende bei dem jetzigen Bauernhof und später in der künftigen Elefantenwelt.

Ziel sei es, so die Wilhelma, ein neues, attraktives gastronomisches Angebot zu erhalten, das den Bedürfnissen der zahlreichen Besucher, aber auch dem einzigartigen botanischen Garten und Zoo in seinem historischen Kontext gleichermaßen gerecht wird. Für potenzielle Interessenten sind die Vergabeunterlagen auf der Ausschreibungsplattform des Landes Baden-Württemberg öffentlich gemacht.

Quelle: PM Wilhelma Stuttgart

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