Wilhelma: Tierisch viel Nachwuchs auf dem Schaubauernhof

Foto: Wilhelma Stuttgart

Ob lammfromm oder zickig: Der frische Nachwuchs auf dem Schaubauernhof der Wilhelma fühlt sich sauwohl. Fast täglich sind in den vergangenen zehn Tagen Lämmer und Zicklein geboren worden. Und bis Ostern stehen zahlreiche weitere Geburten ins Haus. Auf Feiertagsgäste warten im Zoologisch-Botanischen Garten in Stuttgart außerdem Aktionen rund um das Ei, die Keimzelle des Lebens, in der Wilhelmaschule.

Die acht Ferkel der Schwäbisch-Hällischen Schweine sind dagegen mit ihren fünf Wochen quasi schon die Juniorchefs unter den Jungtieren. Sie halten ihre Mutter Arielle quietschvergnügt auf Trab. Und Vater Porsche, der sich anfangs von dem Trubel der Kleinen etwas irritieren ließ, ist zum ruhigen Papa gereift. Er lässt die Jugend an sich herumturnen und erträgt es, wenn die frechen Ferkel ihn auch einmal spielerisch in die großen Schlappohren beißen. Besuchern bietet sich ein unterhaltsames Schauspiel bei dieser besonderen Schweinerasse, deren Kopf und Hinterteil des ansonsten rosigen Körper schwarz gefärbt sind.

Gegenüber im Streichelzoo dürfen große und kleine Besucher sogar vorsichtig auf Tuchfühlung gehen mit den Neugeborenen – schon nach wenigen Tagen wagen sich die Kleinen schrittweise in die Gästezone vor. Aber auch, wenn sie in ihrem geschützten Bereich bleiben, ist spannend zu beobachten, wie die Lämmer und Zicklein sich um einen Schluck Milch am Euter der Mutter balgen, miteinander ihre Kräfte messen, über Stock und Stein klettern oder kleine Bocksprünge machen.

Vier Lämmer der Skudden sind schon pünktlich zu Ostern auf der Welt. Fünf Muttertiere erwarten noch Nachwuchs. Die Kamerunschafe haben vier Lämmer geboren, drei weitere Tiere sind hochträchtig. Eines der Jungtiere der schwarz-braunen Schafe schaut äußerst originell aus: Es hat weiße Hinterbeine. Im Kontrast wirkt die Fehlfärbung, als ob das Lamm Strümpfe trägt. Auf eine klare Farbgebung darf man bei Afrikanischen Zwergziegen gar nicht hoffen. Bunt und jeweils völlig unterschiedlich gescheckt springen bereits zehn Zicklein umeinander. Zwei Ziegen sind zudem noch guter Hoffnung. Bei ein bis zwei Jungtieren pro Wurf dürften sich auf dem Bauernhof in den nächsten Tagen noch ein gutes Dutzend Lämmer und Zicklein einstellen.

Quelle: PM Wilhelma Stuttgart