Zebra-Nachwuchs im Zoo Dortmund

Foto: Floyd / zoogast.de

Foto: Floyd / zoogast.de

Am 22. Februar 2016 wurde im Dortmunder Zoo das Zebramädchen Jamari geboren. Bürgermeister Manfred Sauer, seit Jahren ein begeisterter Zoofreund, übernimmt die Patenschaft für das Jungtier.

Bürgermeister Manfred Sauer hat bereits mehrfach Patenschaften für ein Zootier übernommen und wurde inzwischen auch Mitglied im Förderverein der Zoofreunde, in dessen Vorstand bereits Bürgermeisterin Birgit Jörder tätig ist.

Zebra-Mädchen Jamari ist der zweite Nachwuchs für das Zebrapaar „Figo“ und „Makabi“: Das Paar hatte bereits im Herbst 2014 mit dem Fohlen Nahia für das erste Zebrababy seit mehr als zehn Jahren gesorgt. Jamari erkundet mit ihren Eltern bereits munter das Afrika-Gehege, in dem die Zebras mit Elen-Antilopen vergesellschaftet leben. Zebras gehören zu den populärsten Zootieren, und so freut der Zoo sich über die erfolgreiche Nachzucht. Das ältere Geschwister Nahia lebt inzwischen im Tierpark Bad Pyrmont. Daher kann sich Mutter Makabi voll auf ihre neu geborene Tochter konzentrieren.

Zebras gehören, ähnlich wie Hauspferde und Hausesel, zu den Pferdeartigen unter den Huftieren. Im Vergleich mit den ebenfalls im Zoo Dortmund gezeigten Graueseln (im Bauernhofbereich) fällt die nahe Verwandtschaft auf. Man muss sich nur die auffällige schwarzweiße Fellzeichnung wegdenken.

Die schwarz-weißen Streifen dienen der Kommunikation, sie haben einen ähnlich individuellen Erkennungswert wie die Barcodes unserer Lebensmittel im Supermarkt. Kein Tier hat die gleiche Streifung wie ein anderes, insbesondere im Gesicht, an der Schulter und am Hinterteil. Auch die drei Zebra-Arten lassen sich am Muster unterscheiden: Es gibt Steppenzebras (hierzu gehören die Dortmunder Tiere), Bergzebras und Grevy-Zebras.

Quelle: PM Stadt Dortmund