Zoo Basel: Giraffengruppe hat Zuwachs

In der Giraffengruppe des Zoo Basel ist am 28. Februar 2017 ein Jungtier zur Welt gekommen. Onong, ein Männchen, und Mutter Sophie sind wohlauf. Die im Zolli gehaltenen Kordofan-Giraffen gelten in der Wildbahn als gefährdet.

Onong (der Hübsche) ist am Dienstag, 28. Februar 2017, über Mittag im Stall des Antilopenhauses des Zoo Basel zur Welt gekommen. Es ist das zweite Kalb von Mutter Sophie (6), Vater ist Xamburu (8). Gemäss Kuratorin Friederike von Houwald verlief die Geburt gut. Mutter Sophie gebar im Stehen und im Beisein der Tierpfleger. Onong, der nach der Geburt 64 Kilogramm wog, konnte relativ rasch auf seinen wackeligen Beinen stehen. Gemäss von Houwald ist er gesund und schon sehr aktiv. Seit heute Donnerstag, 9. März, ist er nun im Antilopenhaus für das Publikum zu sehen. Besucherinnen und Besucher sind angehalten, im Haus leise zu sein, um Sophie und Onong nicht zu stören. Falls die Mutter unruhig wird, wird das Haus für das Publikum geschlossen. Das Antilopenhaus gehört zu den ältesten Gebäuden im Zoo Basel, eröffnet wurde es 1910.

Nur noch rund 2000 Kordofan-Giraffen
Mit Onong umfasst die Giraffengruppe im Antilopenhaus des Zoo Basel nun insgesamt fünf Tiere. Ein Männchen, zwei Weibchen und zwei Jungtiere. Makalo, das Kalb von Kianga (8), wurde am 29. Juli 2015 geboren. Alle Giraffen der Basler Giraffengruppe sind Kordofan-Giraffen. Im Unterschied zu allen anderen Unterarten haben Kordofan-Giraffen nur kleine und eher unregelmässige Flecken auf der Innenseite der Beine. Im Zoo Basel werden Kordofan-Giraffen seit 2011 gehalten. In der Wildbahn sind sie nicht so weit verbreitet und gelten als gefährdet. In Tschad, Nigeria und Kamerun gibt es heute nur noch rund 2000 dieser Tiere. In den europäischen Zoos existiert deshalb ein vom Zoo Gelsenkirchen (Deutschland) koordiniertes Zuchtprogramm. In wissenschaftlich geführten Zoos werden heute weltweit 87 dieser Tiere gehalten. Mit seiner Giraffengruppe möchte der Zoo Basel ebenfalls einen Beitrag zum Schutz dieser seltenen Unterart leisten – und freut sich entsprechend über das Jungtier.

Quelle: PM Zoo Basel

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