Zoo Basel: Nachwuchs bei den Zebras

In der Nacht auf den 4. Juni ist im Zoo Basel das Zebrafohlen Panja zur Welt gekommen. Das versetzte die Tier-WG auf der Afrikaanlage in Aufregung.

Die kräftige kleine Zebrastute Panja ist Juas (6) zweites Junges. Als Jua das erste Mal Nachwuchs hatte, musste sie noch etwas üben, bis es mit dem Säugen richtig klappte. Diesmal zeigt sie sich bereits als routinierte Mutter. Aufmerksam stellt sie sich zwischen den Wassergraben und ihr Junges, damit es nicht ins Wasser fällt, und verteidigt es furchtlos, wenn sich Hengst Tibor (8) allzu aufdringlich nähert.
In den ersten Tagen nach der Geburt hielt Jua die anderen Herdenmitglieder auf Distanz. Das bekam auch die neugierige Straussenhenne zu spüren, die von Jua einen kräftigen Tritt abbekam.

Heissblütiger Vater – neugierige Mitbewohner
Tibor ist Panjas Vater. Wie es bei Zebras häufig vorkommt, war er Mutter und Fohlen gegenüber zu Beginn recht aggressiv. Immer wieder legte er die Ohren an und versuchte die beiden zu beissen. Nun ist er etwas ruhiger geworden. Sein Interesse gilt Jua, die – wie bei Zebras üblich – ein bis zwei Wochen nach der Geburt rossig geworden ist. Nun zeigt sich der Hengst wieder von seiner besten Seite.

Die Afrika-Anlage im Zoo Basel ist eine Gemeinschafts-Anlage mit Zebras, Straussen und Flusspferden. Zur Zabra-Herde gehören neben Jua und Panja auch noch Chambura (13) mit ihrem Fohlen Opala (1), Lazima (4) und Tibor.

Heimat Ostafrika
In Afrika, der Heimat der Steppenzebras, bilden Zebra-Herden keine für Jahre haltenden, festen Herden. Jungtiere verlassen die Familie mit rund eineinhalb Jahren, neue geschlechtsreife Stuten stossen zur Herde und der Hengst kann durch einen jüngeren abgelöst werden. So wird Inzucht verhindert und die Populationen bleiben gesund.

Zebras sind in Ostafrika verbreitet. Ihre Lebensräume sind die Savanne und offene Wälder. Ihr auffälligstes Merkmal, das Streifenmuster, ist so einmalig wie ein menschlicher Fingerabdruck.

Quelle: PM Zoo Basel

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