Zoo Basel zufrieden mit Besucherzahl in 2017

Der Zoo Basel war auch im vergangenen Jahr ein Publikumsmagnet: Insgesamt 1.018.316 Besucherinnen und Besucher kamen im Jahr 2017 in den Zolli. Das ist wiederum eine erfreulich hohe Zahl und entspricht einem Plus von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Anstieg 2017 ist insbesondere auf die Eröffnung der neuen Elefantenanlage Tembea am 16. März zurückzuführen. 2016 hatte der Zoo Basel 960.685 Besucherinnen und Besucher gezählt. 2017 kamen im Schnitt täglich 2.790 Besucherinnen und Besucher in den Zoo Basel. Mit 9.804 Besuchen war der 1. Juli, der Tag der Zoo-Nacht, der am besten besuchte Tag 2017. Mit 34.527 verkauften Abonnements war 2017 auch hier ein Rekord zu verzeichnen. 2016, dem bisherigen Rekordjahr, waren es 31.689.

Freiwilliger Naturschutzfranken ist ein Erfolg
Ebenfalls ein Rekord wurde im Jahr 2017 bei den Einnahmen für die vom Zoo Basel unterstützten Naturschutzprojekte verzeichnet. Dank des per 1. Juli 2016 eingeführten freiwilligen Naturschutzfrankens (CHF 1,00) kamen 2017 CHF 346.000.- für den Naturschutz zusammen. Erfreulich ist vor allem die Tatsache, dass über 90 Prozent der Besucherinnen und Besucher im vergangenen Jahr den Naturschutzfranken zusammen mit dem Eintrittsticket bezahlt haben. 2016 kamen CHF 214.000.- dem Naturschutz zugute.*

Direktor Olivier Pagan freut sich über den Erfolg des freiwilligen Naturschutzfrankens: „Ich bin sehr zufrieden, dass der freiwillige Naturschutzfranken bei unseren Besucherinnen und Besuchern so gut ankommt – und sie uns damit ermöglichen, einen solch namhaften Betrag in Naturschutzprojekte zu investieren.“ Der Zoo Basel unterstützt weltweit rund zehn Naturschutzprojekte. Damit leistet er einen Beitrag, die natürlichen Lebensräume mit ihren Tieren und Pflanzen langfristig zu schützen und zu erhalten. Beispielsweise wird seit 2016 der „Fonds Fiduciaire pour les AMP de Méditerranée“ unterstützt. „Aires Marines Protégées“ (AMP) sind Meeresschutzgebiete des Mittelmeers. Der Fonds zielt darauf ab, den Unterhalt dieser Meeresschutzgebiete zu verbessern. Seit der Eröffnung der Elefantenanlage Tembea unterstützt der Zoo Basel ausserdem das Projekt „Anti-Poaching“ der Big Life Foundation (BLF) in Kenia mit jährlich CHF 50‘000.-. Ziel des Projektes im Amboseli-Tsavo-Ökosystem ist es, die Elefanten vor Wilderei zu schützen sowie Konflikte zwischen den Massai und den Tieren zu entschärfen.

Quelle: PM Zoo Basel