Zoo Basel zufrieden mit Geschäftsjahr 2013

Foto: Zoo Basel

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Zoo Basel zufrieden mit Geschäftsjahr 2013

Der soeben erschienene Geschäftsbericht des Zoo Basel zeigt Erfreuliches: 2013 verzeichnete der Zoo Basel mit 1.935.692 Besuchen einen Besucherrekord. Der Erlös aus verkauften Eintrittskarten und Abonnements betrug bei unveränderten Preisen 8.681.584 Schweizer Franken, etwa 7 Millionen Euro (Vorjahr 8.346.517 Franken, etwa 6,7 Millionen Euro). Der Ertrag der Zoo-Restaurants und der Cafeteria sowie des Zoo-Ladens lag gegenüber dem Vorjahr fast unverändert bei 6.608.828 Franken (ca. 5,3 Millionen Euro) bzw. bei 1.150.417 Franken (ca. 970.000 Euro).

Dank eines weiteren ausgezeichneten Börsenjahrs resultierte ein Nettofinanzergebnis von 4.565.934 Franken, etwa 3,7 Millionen Euro, was einer Rendite auf dem konservativ angelegten Wertschriftenvermögen von rund 9,5 Prozent entspricht. 2013 verzeichnete der Zoo Basel Erträge in Form von Spenden, Geschenken, Legaten und Patenschaften von 10.128.426 Franken, ca. 8,2 Millionen Euro (Vorjahr 23.521.263 Franken, ca. 19.3 Millionen Euro). Davon sind 6.241.532 Franken, etwa 5 Millionen Euro, zweckgebundene und 3.886.894 Franken, ca. 3,1 Millionen nicht zweckgebundene Zuwendungen. Letztere dienen zur Deckung des laufenden Betriebsaufwands. Den Bau- und Planungskosten von 7.602.399 Franken (6,1 Millionen Euro) für die Projekte Umbau Restaurant, Elefantenanlage «Tembea», Betriebs- und Logistikgebäude, Ozeanium sowie weitere kleinere Projekte steht die erfolgswirksame Auflösung von zweckbestimmten Fonds im Umfang von 16.937.042 Franken, etwa 13,7 Millionen Euro gegenüber.

Die 1.935.692 Besuche errechnen sich aus der Anzahl bezahlter Einzeleintritte und den mittels Umrechnungskoeffizienten in Anzahl Besuche umgerechneten Familienbilletts (vier Besuche pro Familienbillett) und Abos (80 Besuche pro Gönner-, Familien- und Grosselternabo, 20 Besuche für alle anderen Abos). Bei den Umrechnungskoeffizenten stützt sich der Zoo Basel auf die Vorgaben des Vereins der deutschen Zoodirektoren (VDZ). Pro bezahlten Eintritt unterstützt der Zoo Basel mit 15 Rappen (12 Cent) und pro Abo mit 1.50 Franken (1,22 Euro) Naturschutzprojekte. Der Personalaufwand (exkl. Restaurants, Cafeteria und Shop) betrug 11.667.896 Franken, ca. 9,5 Millionen Euro (Vorjahr 11.608.854 Franken, etwa 9,4 Millionen Euro). Der Betriebsaufwand stieg wie budgetiert auf 3.509.632 Franken (2,8 Millioen Euro) an (Vorjahr 3.015.703 Franken, ca. 2,4 Millionen Euro). Der im Betriebsaufwand enthaltene Aufwand für Energie, Wasser und Abwasser betrug rund 1,2 Millionen Franken (ca. 970.000 Euro). Dieser Wert blieb trotz Sparmassnahmen, aber aufgrund steigender Energiepreise gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert.

2013 wurde intensiv genutzt, um diverse Kleinprojekte zu realisieren. Der Betriebsaufwand umfasst überdies Vorleistungen für das Projekt «Parkhaus Erdbeergraben», wofür kein zweckbestimmter Fonds zur Verfügung steht. Der gleichzeitige Rückgang in den Positionen «Verwaltungsaufwand und Anlässe» sowie «Übriger Betriebsertrag» ist insbesondere auf den im Vorjahr durchgeführten «Zolli-Bâle» zurückzuführen. Nach Zuweisung von 19.159.436 Franken, etwa 15,5 Millionen Euro, an die zweckbestimmten Fonds resultiert ein ausgewiesenes Jahresergebnis von 95.568 Franken (ca. 77.700 Euro).

Damit die anstehenden Projekte realisiert werden können, wird der Zolli auch in Zukunft auf Spenden, Stiftungsbeiträge und Subventionen angewiesen sein. Der Betriebsertrag kann den Betriebsaufwand des Zoo Basel nur zu knapp zwei Dritteln decken. Die nächsten Meilensteine des Zoo Basel werden 2015 die Eröffnung des sich derzeit im Umbau befindlichen Zoorestaurants, die Elefantenanlage, welche Ende 2016 fertiggestellt sein wird, und das auf 2020 geplante Ozeanium sein.

Quelle: PM Zoo Basel