Zoo Basel

Rappenantilopen - Foto: Zoo Basel

Foto: Zoo Basel

Der Zoo Basel liegt in der Schweiz nahe der deutsch-französischen Grenze. Er wurde im Jahre 1874 gegründet und ist der älteste und artenreichste Zoo der Schweiz. In der Gesellschaftsform als nicht gewinnorientierte Aktiengesellschaft ist er sozusagen „Privateigentum“ der Bürger Basels, die ihn liebevoll Zolli nennen. Gewinne schüttet man nicht aus, sondern reinvestiert und die Aktien werden selten gehandelt, da sie meist seit langer Zeit in Familienbesitz sind.
Der Zoo Basel liegt mitten in der Stadt und ist von Gebäuden eingeschlossen. Trotzdem herrscht eine idyllische Atmosphäre und die Tiere leben in großzügigen, artgerechten Gehegen. Es werden auch immer wieder Gebäude und Gehege modernisiert um stets auf dem aktuellen zoologischen Stand zu sein.
Heute leben im Zoo Basel auf einer Fläche von elf Hektar mehr als 7.000 Tiere in über 600 Arten.

Foto: Zoo Basel

Tierische Veranstaltungen

Der Zoo Basel bietet regelmäßige Schaufütterungen bei Pelikanen, Seelöwen und im Vivarium. Fällt die Außentemperatur unter die 10°C-Marke und es bliebt trocken, bietet man den Zoogästen ein ganz besonderes Schauspiel: Dann marschieren die Tierpfleger mit denen Königspinguinen und Eselspinguinen aus deren Innengehege über über die Besucherwege in ihr Außengehege.

Somalie-Wildeseljungtier - Foto: Zoo Basel

Foto: Zoo Basel

 Tierische Stars

Im Löwengehege des Basler Zoos leben Etoscha-Löwen, eine seltene Unterart, die in ganz Europa nur noch im Zoo Salzburg gezeigt wird. Zudem hält man mit dem australischen Buschhuhn, das ein besonderes Gehege bewohnt, indem man seine eigenartiges Brutverhalten gut beobachten kann und der Kordofan-Giraffe, eine selten gezeigte Unterart, wahre Raritäten. Aber auch Malaienbär und Roter Springaffe sind seltene Zoopfleglinge.

Tierisch nah dran

Foto: Zoo Basel

Foto: Zoo Basel

Der Zoo Basel bietet dem Zoogast einige Möglichkeiten die tierischen Bewohner hautnah zu erleben. So kann man etwa die Kormorane zwischen den Beinen der Besucher sehen, da sie an einem Gewässer nahe des Weges brüten. Im ehemaligen Papageienhaus, kann man heute frei fliegende Allfarbloris erleben und im Vogelhaus umschirren dem Besucher zwischen den Schaugehegen Sonnenrallen, Fischerturakos und andere exotische Vögel. Und im Gamgoas, dem Bereich der Raubtiere im Etoscha-Haus, kann man durch dicke Glasscheiben den Löwen zusehen und die Nilkrokodile unter Wasser beobachten. Ein besonderes Erlebnis sind auch die vielen Weißstörche, von denen die einen wild sind und andere zu den Zootieren gehören, die in großer Zahl jedes Frühjahr auf vielen Nestern im Bereich des Zoos ihre Jungen großziehen.

Artikel aus dem Zoo Basel gibt es im zoogast.de-Archiv.

Aktuelle Eintrittspreise und Öffnungszeiten: Link: Besucherinformationen: