Zoo der Minis Aue: Servale ziehen in ehemaliges Luchsgehege

Servale im neuen Gehege – Foto: Zoo der Minis Aue

Im Zoo der Minis Aue hat sich was getan. Nachdem Luchsoma Brigitte umgezogen war, restaurierte man die marode Anlage und entschloss sich sie nun für die beiden Servale zu nutzen.

Eigentlich hatte man in Aue gedacht, Luchsoma Brigitte ihren Lebensabend in ihrem angestammten, altgedienten Gehege verbringen lassen zu können. Aber da hatte man die Rechnung ohne die betagte Katzendame gemacht, sie strebt anscheinend einen wahren Altersrekord an. Letztendlich entschloss man sich Brigitte umzusiedeln und ihre Anlage wieder in Schuß zu bringen.
Nun konnte man mit dem Umbau beginnen und schaffte in etlichen, ehrenamtlichen Arbeitsstunden und mit der finanziellen Hilfe des Fördervereins zoo der minis e.V. nach gut einem Jahr die Fertigstellung – eine bewundernswerte Leistung. Da nun aber Luchsoma Brigitte in ihrem „Übergangsgehege“ einen zweiten Frühling erlebte und wieder jugendliche Agilität zeigte, entschloss man sich die beiden Servale, die bisher in zwei voneinander getrennten Gehegen lebten zusammenziehen zu lassen.
Servalkater Kenzo landete 2011 über Umwege in Aue: Er war an der polnischen Grenze konfisziert worden, nachdem man ihn aus Spanien in die Ukraine schmuggeln wollte und wurde schließlich zur Pflege in den Zoo der Minis gegeben. Servalkatze Joy kam 2012 aus dem Zoo Aachen nach Sachsen. Nachdem die beiden nun erstmals Kontakt zueinander hatten, stellte man zufrieden fest, dass beide sich „gut riechen“ können. Hoffentlich finden sie auch als Paar zueinander, auf dass man im Zoo der Minis bald „Mini-Servale“ zeigen kann.

M.Schmid/zoogast.de