Zoo Dortmund: Albino-Seebär „Rubio“ überraschend gestorben

Foto: Stadt Dortmund / Zoo Dortmund

Das gesamte Team des Zoo Dortmund trauert um „Rubio“. Der weltweit einzige Albino-Seebär ist am vergangenen Samstag überraschend gestorben.
Vor knapp einem Jahr erblickte „Rubio“ das Licht der Welt im Zoo Dortmund: die Tierpfleger staunten nicht schlecht, als sie am Morgen des 25. Mai einen albinotischen Südamerikanischen Seebären im Gehege vorfanden.
Wie sich herausstellte, war „Rubio“ der einzige Albino-Seebär weltweit. Das Tier war von Anfang an empfindlich und wurde mit großer Sorgfalt und Fürsorge von Tierärztin und Tierpflegern aufgezogen und behandelt.
Albinos können neben dem Fehlen der Pigmente eine erhöhte Krankheitsanfälligkeit aufweisen. Daher war man im Zoo Dortmund besonders stolz darauf, im aktuellen Informationsblatt des Zoos auf „Rubios“ ersten Geburtstag hinweisen zu können.
Nun ist „Rubio“ überraschend am vergangenen Wochenende gestorben. „Rubio“ war altersgerecht entwickelt und wies einen guten Allgemein- und Ernährungszustand auf. Im Magen des jungen Seebären fanden sich allerdings angedaute Reste zweier Erdkröten, deren Hautdrüsensekrete als giftig gelten. Die Vermutung liegt nahe, dass der akute Tod des jungen Seebären in unmittelbarem Zusammenhang mit der Aufnahme der Kröten steht.
Durch weiterführende Untersuchungen wird nun von Fachleuten die genaue Todesursache ermittelt. Mit einem Ergebnis der Untersuchung wird Anfang Mai gerechnet.

Quelle: PM Zoo Dortmund / Stadt Dortmund