Zoo Dortmund: Buntes Zootreiben bei frühlingshaften Temperaturen

Foto: Stadt Dortmund / Zoo Dortmund

Tapirnachwuchs Alex-Wendolin hat zum ersten Mal den Stall verlassen – Foto: Zoo Dortmund

Buntes Zootreiben bei frühlingshaften Temperaturen

Die ersten frühlingshaften Tage bescherten dem Dortmunder Zoo nicht nur hervorragende Besucherzahlen, sondern auch reichlich Jungtiere haben in den vergangenen Tagen das Licht der Welt erblickt. Sie gehören nun natürlich zu den aktuellen Highlights bei einem Zoo-Besuch. Am turbulentesten ist es derzeit sicherlich im Streichelzoo. Hier kamen innerhalb weniger Tage über zwanzig Zwergziegen zur Welt und wuseln und springen nun zwischen den Beinen ihrer Eltern und der Besucher umher.
Nur ein kleines Stück weiter ist auch der dreifach süße, schneeweiße Nachwuchs bei den Edelziegen zu bewundern. Etwas exotischer wird es bei den Trampeltieren, den zweihöckrigen Kamelen, auch wenn es sich hier ebenfalls um eine domestizierte Tierart handelt. Hier kam ein kleiner Hengst auf die Welt. Bereits der zweite Sohn des fünfjährigen Vaters Casper. Derzeit macht der Kleine seine ersten Runden im Außengehege und lernt seine Familie kennen.
Genauso neugierig ist Alex-Wendolin auf der Süd-Amerika-Wiese unterwegs. Der kleine Flachlandtapir verbrachte zunächst die ersten Wochen im warmen Stall, schließlich war es in der vergangen Zeit noch recht frisch. Aber jetzt tollt und springt er über die Wiese, gelegentlich etwas zu wild für die Tschajas. Das südamerikanische Vogelpaar hat ebenfalls Nachwuchs und lautstark verteidigt es seine beiden Kücken vor übermütigen Annäherungsversuchen, sei es durch Alex oder die Wasserschweine. Letztere liegen allerdings meist gemütlich in der Sonne und lassen es sich gut gehen.
Das tun auch die Roten Riesenkängurus auf der Australien-Wiese. Genüsslich strecken sie alle viere von sich, wären da nicht mehrere Beutel voller junger Kängurus, die ebenfalls die Sonne genießen, wenn auch etwas impulsiver. Darunter übrigens auch der kleine Kalle, das kleine Flaschenkind vom Dezember letzten Jahres. Noch ist er nicht ganz von der Milch entwöhnt, die ihm die Pfleger in der Flasche reichen. Aber auf der Wiese bei seinen Verwandten fühlt er sich offensichtlich sehr wohl.

Quelle: PM Zoo Dortmund