Zoo Dortmund freut sich über Tapir-Nachwuchs

Foto: Stadt Dortmund / Zoo Dortmund

Am 30. August, kurz vor Dienstbeginn im Zoo, gab es eine freudige Nachricht für die Tierpfleger im Südamerika-Revier: Nach einer Tragzeit von etwas mehr als einem Jahr hat Flachlandtapirdame „Indra“ ihr nunmehr neuntes Jungtier geboren. Der Vater des kleinen Mädchens ist „Kuni“.
Mit ihrem typisch gestreiften Fell sind die Jungtiere in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet, dem südamerikanischen Regenwald, kaum zu erkennen und somit gut vor Fressfeinden geschützt. Eine ähnliche Fellzeichnung haben zum Beispiel auch unsere heimischen Wildscheine, wenn sie geboren werden. Mit ca. 6 bis 7 Monaten verschwindet jedoch die Tarnfarbe langsam. Sehen kann man die kleine Familie bei schönem Wetter neben der Südamerikawiese, gegenüber den Guanakos, Nandus und Maras.
Da Flachlandtapire durch Bejagung und Lebensraumverlust in ihrem Bestand bedroht sind, gibt es in Zoos ein Erhaltungszuchtprogramm für diese Tierart. Der Zoo Dortmund beteiligt sich an diesem Programm. „Indras“ letztes Jungtier, das Weibchen „Carina“, wurde aus diesem Grund in den Zoo Schwerin gebracht, um dort mit einem blutsfremden Männchen für Nachwuchs zu sorgen. „Indras“ noch namenloses Jungtier ist schon der dreiundzwanzigste Flachlandtapir, der im Dortmunder Zoo geboren wurde.

Quelle: PM Stadt Dortmund