Zoo Dortmund: Löffelhunde-Trio eingezogen

Foto: Stadt Dortmund / Marcel Stawinoga

Sie sind die Neuen im Dortmunder Zoo: Seit Anfang November lebt ein Löffelhunde-Trio in einem wild bewachsenen Gehege im Süden des Zoogeländes. Die Hundeartigen reisten aus dem Georg von Opel Freigehege für Tierforschung in Kronberg, kurz Opel-Zoo, nach Dortmund.

Löffelhunde (Otocyon megalotis) sind etwas kleiner als Rotfüchse. Ihre typischen großen Ohren, jagdsprachlich Löffel genannt, erklären sich wohl durch die Anpassung an nächtliches Leben im offenen Gelände. Nachts macht der Löffelhund Jagd auf Kleintiere, wobei das Gehör eine besondere Rolle spielt. Zusätzlich verspeist Otocyon auch Insekten, z.B. Termiten. Bemerkenswert ist das Gebiss des Löffelhundes mit bis zu 50 Zähnen, das im Unterkiefer bis zu vier Zähne mehr aufweisen kann als im Oberkiefer.

Löffelhunde, auch Löffelfüchse genannt, kommen aus Süd- und Ostafrika. In weiten Teilen des Verbreitungsgebietes ist der Löffelhund allerdings bereits ausgerottet, die Populationen im Süden und im Osten Afrikas sind isoliert. Der Zoo Dortmund möchte sich an der Erhaltungszucht beteiligen. Was Wildhunde anbetrifft, hatte der Zoo schon oft ein glückliches Händchen und herausragende Zuchtergebnisse. Gerade bei kaltem Wetter stehen die Chancen für Besucherinnen und Besucher gut, einen Blick auf die Löffelhunde zu erhaschen: Die Innenanlage ist über eine große Sichtscheibe einsehbar.

Quelle: PM Stadt Dortmund