Zoo Dresden erhält zwei neue Aldabra-Riesenschildkröten

Neuzugang bei den Riesenschildkröten - Foto: Zoo Dresden

Neuzugang bei den Riesenschildkröten – Foto: Zoo Dresden

„1, 2, 3, 4… Hugos sind jetzt hier!“
Dresdner Zoo erhält zwei neue Aldabra-Riesenschildkröten

Für das neue Hugoneum – einem Warmhaus, in dem die Aldabra-Riesenschildkröten Hugo I und Hugo II auch im Winter für die Besucher zu sehen sind – war geplant, noch weitere Vertreter dieser attraktiven Tiere unseren Besuchern zu präsentieren. Die gepanzerten Reptilien gehören mit den Galapagos- Riesenschildkröten zu den größten Landschildkröten der Welt. 98 % der natürlichen Populationen lebt auf der Hauptinsel des Aldabra-Atolls. In Zoos werden sie eher selten gezeigt und ein Austausch wie bei anderen Tierarten üblich, findet nur sporadisch statt. Die Beschaffung ist daher recht schwierig und meist sehr kostenintensiv. Exemplare ab einer Panzerlänge von 50 cm kosten mind. 25.000 € und der Preis nimmt exponentiell mit Panzerlänge zu. Darüber hinaus ist bis dato in Europa noch nie eine Nachzucht gelungen. Der Zoo Dresden ist dem italienischen privat geführten Zoo Parco Faunistico Le Cornelle daher zu großem Dank verpflichtet, dass er ihm zwei männliche Tiere aus seinem Bestand überlassen hat.

Eingang Zoo Dresden - Foto: M.Schmid/zoogast.de

Eingang Zoo Dresden – Foto: M.Schmid/zoogast.de

Bei Hugo III und Hugo IV, wie die beiden genannt werden, handelt es sich um zwei besonders große Exemplare. 1949 und 1945 geschlüpft, bringen sie gegenwärtig 136kg bzw. 176kg Körpergewicht auf die Waage. Zum Vergleich: Hugo I und Hugo II wiegen 135kg bzw. 120kg. Für den Transport waren daher eigens angefertigte Kisten erforderlich. Nach ihrer Ankunft am 27. Mai 2014 bezogen die beiden zunächst ein Quarantäne-Quartier. Nach allen medizinischen Checks erfolgte heute nun der Umzug auf die Außenanlage zu ihren Artgenossen. Von Besuchern und Zoomitarbeitern gleichermaßen beobachtet, legten die beiden das letzte Wegstück zu ihrer neuen Anlage zu Fuß zurück, wo sie nun die sommerlichen Temperaturen und das saftige Gras genießen können.

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Quelle: PM Zoo Dresden