Zoo Dresden nimmt Rotbüffelzucht wieder auf

Eingang Zoo Dresden - Foto: M.Schmid/zoogast.de

Eingang Zoo Dresden – Foto: M.Schmid/zoogast.de

Erfolgreiche Zuchttradition
bei den
Rotbüffeln wird fortgesetzt

Seit drei Tagen lebt im Zoo Dresden ein neuer Rotbüffel-Bulle aus dem Zoo Augsburg mit den beiden Rotbüffel-Kühen Jarpa (geboren 1982) und Makena (geboren 2007) zusammen. Das junge zweijährige Männchen mit dem Namen Malawi ist der erste Bulle seit 5 Jahren im Dresdner Zoo und damit Hoffnungsträger für ein Anknüpfen an die lange Tradition der Zucht und erfolgreichen Haltung von Rotbüffeln in der sächsischen Landeshauptstadt.
Vor dem Eintreffen des neuen Männchens wurde die Rotbüffel-Anlage modernisiert und strukturell aufgewertet. Dazu wurden die Gehegebegrenzungen erneuert, ein Unterstand errichtet und eine Lehmsuhle für die Tiere geschaffen.
Zu den beiden Weibchen und dem neuen Bullen sollen noch in diesem Jahr zwei weitere junge Kühe hinzukommen, um die Rotbüffel-Herde komplett zu machen.

Allgemeine Infos zum Rotbüffel oder Waldbüffel:
Der Waldbüffel ist eine Unterart des Kaffernbüffel, wird aber von IUCN nicht als solche geführt. Er ist etwas kleiner als seine Verwandten und erreicht nur eine Schulterhöhe von bis zu 120 Zentimetern. Sein Fell ist rotbraun bis schwarz und dunkelt im Alter immer mehr nach. Am Rücken kann eine, im Gegensatz zum Fell, dunklere Mähne wachsen und auch die Hörner sind eher nach hinten gebogen. Sie leben in Wäldern, Sümpfen oder Mooren, verlieren jedoch immer mehr von ihrem Lebensraum. Man schätzt heute die frei lebende Population auf nicht mehr als 60.000 Tiere.

Quelle: PM Zoo Dresden / zoogast.de