Zoo Dresden

Eingang Zoo Dresden - Foto: M.Schmid/zoogast.de

Eingang Zoo Dresden – Foto: M.Schmid/zoogast.de

Der Zoo Dresden in der sächsischen Landeshauptstadt wurde bereist im Jahr 1861 gegründet und gehört somit nicht nur zu den ältesten Zoos in Deutschland sondern auch in ganz Europa. Bereits in seiner Anfangszeit war die Haltung von Affen ein Schwerpunktthema des Zoos. Bereits um die Jahrhundertwende konnte man große Erfolge in der Zucht von Orang-Utans und Schimpansen erzielen und leistete mit der damals größten Freiflugvoliere Europas, die noch heute besteht, und dem Baumkäfig für Orang-Utans Pionierarbeit im modernen Gehegebau am Anfang des 20.Jahrhunderts.
Die schwere Zerstörung am Ende des Zweiten Weltkriegs betraf auch den Dresdner Zoo und obwohl man schon 1946 wieder öffnen konnte, dauerte es bis zum 100.Jubiläum, ehe man wieder eine große Besucherzahl vorweisen und neue Tierhäuser einweihen konnte. Seit 1993 wird der Zoo nun wieder modernisiert.
Heute leben im Zoo Dresden, der am Rande einer großen Parkanlage mitten in der Stadt liegt, auf rund 13 Hektar mehr als 2.000 Tiere in etwa 300 Arten.

Foto: Zoo Dresden

Tierische Veranstaltungen

Täglich finden kommentierte Schaufütterungen, u.a. bei den Roten Riesenkängurus, Mandrills oder Guerezas statt, ein besonderes Highlight ist aber die einmal im Monat stattfindende Fütterung von Max einem 50 Jahre alten und über 4,5 Meter langen Leistenkrokodil. An den Gehegen von Elefanten und Löwen finden täglich zu festen Zeiten Gespräche mit den Tierpflegern statt. Auch das Wiegen und Füttern der Koalas wird regelmäßig zelebriert.

Foto: Zoo Dresden

Foto: Zoo Dresden

 Tierische Stars

Besonders selten wird in deutschen zoologischen Einrichtungen der, in Dresden gehaltene, Kleinkantschil, die kleinste Hirschart der Welt, gezeigt. Aber auch der Bienenfresser, der Geierrabe, der Guereza oder Stummelaffe und der  Blaukehlara sind absolute Raritäten der deutschen Zoo-Landschaft. Der Goldtakin wird in Deutschland, außer in Dresden, sogar nur noch im Tierpark Berlin gezeigt.

Tierisch nah dran

Foto: Silvia Brune  / Zoo Dresden

Foto: Zoo Dresden

Im Giraffenhaus des Dresdner Zoos können die Zoogäste auf einer Empore den dort wohnenden Giraffen sozusagen auf Augenhöhe begegnen, die Humboldt-Pinguine können durch eine Glasscheibe beim Tauchen beobachtet werden und im Streichelgehege können Kamerunschafe und Mini-Schweine gefüttert und gestreichelt werden. Zudem hat man im Afrikahaus Einblick in das Innere einer unterirdischen Nacktmullkolonie und auf einer Hängebrücke zwischen Mandrills und Afrikanischen Elefanten das Gefühl wirklich in der Wildnis zu sein.

 

Artikel aus dem Zoo Dresden gibt es im zoogast.de-Archiv.

Aktuelle Eintrittspreise und Öffnungszeiten: Link: Besucherinformationen