Zoo Duisburg: „Tierische“ Kälte im Zoo – der Winter ist kalt

Zoonews NewsMuss der Zoo Vorkehrungen für seine Tiere treffen, wenn es draußen so knackig kalt ist? Das dürften sich derzeit viele interessierte Bürger fragen. Könnten Sie es, würden sich Eisfuchs, Trampeltier oder Schnee-Eule über die Eiseskälte kaputt lachen. Genauso wie die Sibirischen Tiger und die Arktischen Wölfe sind sie in ihren natürlichen Habitaten kalte Temperaturen gewöhnt und haben rechtzeitig vor Beginn der eisigen Jahreszeit durch das Anlegen von Winterfell oder Energiereserven vorgesorgt. Bei der jetzigen Kälte „drehen“ diese Arten so richtig „auf“ und erfreuen die Besucher mit großer Aktivität.

Exoten wie Zebra, Nashorn, Gorilla & Co. erhalten auch im Winter und bei Schnee ausreichend Auslauf und nutzen diesen auch. Schließlich wartet auch die afrikanische Heimat durchaus mit Eis und Frost auf.
Manchmal bleiben aber besondere Vorbereitungen seitens der Zooverantwortlichen nicht aus. Die Physik gibt vor, dass kleine Körper schneller auskühlen als große. So freuen sich die Erdmännchen und Zebramangusten ganz besonders über Heizlampen und wohlige Unterstände auf der Anlage, die sie nach längeren Ausflügen in der Kälte jederzeit aufsuchen können, um sich zu wärmen. Bei den Elefanten hingegen gibt es kritische Körperstellen, die extremer Kälte nicht allzu lange ausgesetzt werden dürfen, so z.B. die Ohren. Hier holen die Pfleger ihre Schützlinge im Ernstfall lieber rechtzeitig in die Stallungen. Aufpassen müssen die Pfleger und Handwerker auch, ob die mit Wassergeflügel besetzten Teiche drohen zuzufrieren. Deshalb laufen die Teichsprudler im Zoo derzeit auf Hochtouren.

Jedenfalls lohnt sich auch in der kalten Jahreszeit der Besuch im Zoo; er ist mitnichten leer! Kälteresistente Arten sind ohnehin ganzjährig auf den Anlagen zu sehen und empfindlichere Tierarten begeistern die Besucher in wohlig-temperierten Warmhäusern, die auch den Zoobesuchern Zuflucht vor klirrendem Wind und eisiger Kälte bieten, um sich hierbei aufzuwärmen und die Tiere aus nächster Nähe beobachten zu können.

Quelle: PM Zoo Duisburg