Zoo Frankfurt

Gorilla SHIRA mit Jungtier - Foto: Winfried Faust/Zoo Frankfurt

Gorilla SHIRA mit Jungtier – Foto: Winfried Faust/Zoo Frankfurt

Der Zoo Frankfurt ist eine der renommiertesten und größten zoologischen Einrichtungen Deutschlands. Die Geschichte des Zoo Frankfurt beginnt bereits im Jahre 1858 mit der Gründung und Einrichtung auf dem Gelände des Leer’schen Garten durch eine Bürgerinitiative der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt. Zunächst hatte man hohe bürokratische Hürden zu überwinden und zeigte anfangs auch nur Pflanzenfresser. Im Jahre 1874 zog man dann auf die deutlich größere Pfingstheide am Rande der Stadt um. Nach dem Ersten Weltkrieg übernahm schließlich die Stadt Frankfurt den Zoo, der sich mittlerweile durch die urbane Entwicklung im Stadtgebiet befand, und rettete ihn vor der Pleite. In den 1930er Jahren florierte die Einrichtung, viele neue Tierhäuser wurden gebaut und die Anzahl der gezeigte Tiere stieg an. Doch die schweren Bombenangriffe 1945 legten den Zoo zusammen mit der gesamten Frankfurter Innenstadt in Schutt und Asche. Nun wurde eigentlich beschlossen die Einrichtung zu schliessen, doch dank des Einsatzes eines Mannes, dessen Name für immer mit dem Frankfurter Zoo verbunden sein wird, konnte der Zoo gerettet werden: Prof. Dr. Dr. Bernhard Grzimek. Bis ins Jahr 1960 hatte die Einrichtung wieder ihre alte Größe erreicht und wurde nun von den baulichen Grenzen der Innenstadt gebremst. Lange überlegte man eine neue Anlage außerhalb der Stadt und blockierte damit die Entwicklung des Zoos. Erst seit 1990 werden nun wieder neue Anlagen errichtet und alte Häuser und Gehege modernisiert.
Seit 2008 verfolgt man nun in Frankfurt das Motto „Tiere erleben – Natur bewahren“ mit dem Neu- und Umbau alter Gehege zu naturnahen, artgerechten Anlagen und widmet such traditionell weiterhin dem Natur- und Artenschutz.
Heute leben im Zoo Frankfurt auf rund elf Hektar etwa 4.500 Tiere in über 500 Arten.

Löwin KIRI - Foto: Michael Leibfritz/Zoo Frankfurt

Foto: Zoo Frankfurt

Tierische Veranstaltungen

Regelmäßig Fütterungen am Robbenfelsen und im Exotarium bieten den den Zoogästen eine guten Einblick in Speiseplan und Fressverhalten der Tiere. Regelmäßige Veranstaltungen wie Vorträge und themenbezogene Führungen, teils gegen Gebühr sind ein weiterer Service für die Besucher. Zudem ermöglicht ein Zooquiz, erhältlich gegen einen geringen Aufpreis am Eingang, Kindern und Schulklassen den Zoo selbstständig zu entdecken.

Tigerin MALEA hat Nachwuchs bekommen - Foto: Anna Schmitz / Zoo Frankfurt

Foto: Zoo Frankfurt

 Tierische Stars

Im Zoo Frankfurt hält man zum als einziger deutscher Zoo etwa den afrikanische Klippspringer, australische Zwerggleitbeutler, den Elsterreiher, den südamerikanischen Grauhand-Nachtaffen oder der Visayas-Tariktikhornvogel. Erwähnt werden sollte allerdings auch das madagassische Aye-Aye, die Sri-Lanka-Rostkatze und der Tüpfelbeutelmarder, eines der wenigen Raubtiere unter den Beuteltieren.

Giraffe Chira - Foto: Zoo Frankfurt/D.Möbius

Foto: Zoo Frankfurt

Tierisch nah dran

Viele einzigartige Tierhäuser und naturnahe Gehege vermitteln  den Zoogästen das Gefühl durch ein Fenster in die Wildnis zu blicken. Aber auch die Außengehege bieten den Tieren naturähnliche Möglichkeiten und so können die Besucher diese auch bei ihrem üblichen Sozialverhalten und anderen üblichen Verhaltensweisen beobachten.

 

 

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