Zoo Halle: 2016 war ein Rekordjahr

Foto: Zoo Halle

2016 war in vielerlei Hinsicht ein besonderes Jahr für den halleschen Bergzoo. Mit exakt 409.632 Besuchern strömten so viele Menschen wie noch nie seit der politischen Wende in Deutschlands einzigen Bergzoo. Dieser Besucherzuspruch wurde zudem durch mehrere Auszeichnungen unterstrichen. Die wohl wichtigste Ehrung wurde dem Zoo durch seine Besucher über das renommierte Fachmagazin Parkscout mit seinem Publikumsaward zuteil. Dabei belegte der Zoo Halle bundesweit den 2. Platz in der Gunst der Zoobesucher. An diesen tollen Ergebnissen hatten sicherlich die großen tiergärtnerischen Erfolge im Jahr 2016 maßgeblichen Anteil, allen voran die erfolgreiche Geburt der beiden afrikanischen Elefantenkälber „Tamika“ und „Ayo“.

Mit der erfolgreichen Geburt der beiden afrikanischen Elefantenjungtiere „Tamika“ und „Ayo“, eine tiergärtnerische Sensation, sorgte der Bergzoo im vergangenen Jahr auch international für große Aufmerksamkeit. So haben die beiden absoluten Besucherlieblinge auch wesentlichen Anteil an dem großen Besucherzuspruch, der sich auch im Januar 2017 trotz nicht gerade idealem Zoowetter bisher weiter fortsetzte. Mit insgesamt 409.632 Besuchern konnte der Bergzoo 2016 einen Zuwachs von knapp 25% bei seinen Besucherzahlen gegenüber dem ebenfalls erfolgreichen Jahr 2015 (328.733) verzeichnen – Das ist Besucherrekord seit der deutschen Wiedervereinigung. Der Bergzoo bleibt damit der besucherstärkste Zoo in Sachsen-Anhalt und unterstreicht seine Bedeutung als besucherstärkste Kultur- und Freizeiteinrichtung im Großraum Halle. Dabei sorgte bereits zum Jahresanfang 2016 die Geburt des Zwergflusspferdes Inola mit über 2,5 Millionen Views der ersten Videos des putzigen Jungtieres auf diversen Social-Media-Seiten nicht nur für eine mediale Sensation, sondern bescherte dem Bergzoo bereits im Februar einen ersten Besucherboom.

Auch die jährliche Inventur der Zoobewohner brachte interessante Fakten und Zahlen zum Vorschein. Insgesamt leben derzeit 1021 Tiere im Zoo, die zahlenstarken Gruppen der Insekten und Fische dabei nicht mitgezählt. Darunter sind 298 Säugetiere aus 59 Arten, 613 Vögel aus 102 Arten und 88 Reptilien aus 31 Arten. Im Vergleich zum Vorjahr fallen die Anzahl der Arten und die der Individuen etwas geringer aus. „Einige Arten haben wir abgegeben und teils dafür andere angeschafft. Dabei handelte es sich um erste Schritte, um das neue Zookonzept umzusetzen. So haben wir beispielsweise unsere Gruppe Bennettkängurus abgegeben und die Anlage zum Bambuswald am Himalaya umgestaltet. Hier lebt nun unser Pärchen der in ihrer Heimat hoch bedrohten Roten Pandas “, erläutert Zoodirektor Dr. Dennis Müller die Zahlen. Während bei den Großkatzen, Elefanten, den anderen Säugern und Vögeln die Zahl der Bewohner stets bekannt ist, ist das Zählen der Fische in den Aquarien und dem Krokodilhaus, oder das der Insekten und Frösche in den Terrarien deutlich schwerer zu bewerkstelligen. „Hier braucht man schon ein paar Leute zur Unterstützung und eine gewisse Erfahrung beim Schätzen, um wirklich ein realistisches Ergebnis zu gewährleisten“, so die wissenschaftliche Mitarbeiterin und Kuratorin Jutta Heuer, die auch für die Inventur im Zoo verantwortlich ist.

Für Zoodirektor Dr. Dennis Müller und sein Team birgt das Jahr 2016 im Rückblick auch eindeutige Zeichen, dass sich der Bergzoo Halle in seiner Entwicklung auf dem richtigen Weg befindet. Dies zeigt sich nicht nur in den steigenden Besucherzahlen im Allgemeinen, sondern auch im Anteil der Besucher, die von außerhalb der Stadt Halle und des Saalekreises in den Bergzoo kommen. Das dieser bei den hohen Besucherzahlen auch immer wieder Bestnoten von seinen Besuchern erhält, zeigt, dass der Bergzoo aufgrund seiner Tieranlagen, dem Tiererlebnis, seiner Gestaltung, aber auch aufgrund der zusätzlichen Angebote an Veranstaltungen und Führungen sowie der kontinuierlichen Verbesserung des Besucherservices die Erwartungen seiner Besucher in herausragender Weise erfüllt. Auch im kommenden Jahr will der Bergzoo Halle diesen Erfolgskurs fortsetzen und zudem seine Besucher mit weiteren Neuerung sowohl im Bereich Tieranlagen, neuen Tierarten, Serviceeinrichtungen und Veranstaltungskonzepte überraschen. Man darf also gespannt bleiben.

Quelle: PM Zoo Halle

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