Zoo Hannover: Eisbären dürfen wieder in das Hafenbecken

Foto: Zoo Hannover

Im Rahmen der turnusmäßigen Reinigungs- und Überprüfungsarbeiten hatte der Zoo in der vergangenen Woche das Wasser im Becken der Robben abgelassen, um das Ausmaß eventueller Korrosionsschäden untersuchen zu können. Einige Tage später wurde auch das Eisbärbecken trocken gelegt, der Zustand aller Wände sowie des Schiffskörpers wurden von Experten der Bundesanstalt für Materialprüfung (BAM) und eines beauftragten Ingenieurbüros überprüft.

Festgestellt wurden Korrosionsschäden, deren Art und Ursache zurzeit durch die Bundesanstalt für Materialprüfung untersucht werden.

Die Messungen ergaben, dass keine sofortigen Maßnahmen erforderlich sind. Gutachter und Fachplaner schließen statische Probleme oder Undichtigkeiten aus – die Eisbären können ab heute, 09. März, wieder im Hafenbecken schwimmen und werden in der Sommersaison in Yukon Bay zu sehen sein.

Die Experten des BAM raten, in beiden Becken einen aktiven kathodischen Korrosionsschutz (KKS) zu installieren, durch den die Korrosion weitgehend zum Stillstand komme.

Ein KKS-System wird kurzfristig im trocken gelegten Becken der Robben installiert. Die Arbeiten werden zwei Wochen dauern, so dass auch Seelöwen, Kegelrobben und Seebären zum Saisonstart am 24. März wieder in Yukon Bay zu sehen sind. Es ist ebenfalls geplant, ein KKS-System im Eisbärenbecken einzubauen.

Die Kanadalandschaft für die Timberwölfe, Karibus, Waldbisons, Präriehunde, Rothörnchen, Schnee-Eulen, Robben, Pinguine und Eisbären wurde erst vor rund zwei Jahren eröffnet.

Quelle: PM Zoo Hannover / zoogast.de