Zoo Leipzig: Nashornjungtier heißt Naima

Foto: Zoo Leipzig

Die frühlingshaften Temperaturen machen es möglich: Das drei Monate alte Spitzmaulnashorn (Diceros bicornis michaeli) im Zoo Leipzig darf nun die Mutterstube verlassen. Neben einem Namen bekam das Jungtier heute auch gleich seinen ersten Paten. Die Kleine heißt fortan Naima und ist künftig das Patentier von Zoo-Goldsponsor Langnese. Während sich Mutter und Tochter gestern bei einer kurzen Generalprobe im Außengehege zeigten, blieben sie heute bei der offiziellen Präsentation trotz geöffneter Tür in ihrem Stall und ließen die interessierten Besucher warten. In den nächsten Tagen werden sich die beiden kontinuierlich an die neue Umgebung gewöhnen. Der Name Naima, den die Tierpfleger für Sarafines Tochter ausgesucht haben, stammt aus dem Suaheli und bedeutet „glücklich“ und „sorglos“. Erfreut über die gute Entwicklung des Nachwuchses zeigte sich auch Cheftierarzt Dr. Andreas Bernhard: „Die Zucht von Spitzmaulnashörnern ist nach wie vor schwierig und gelingt nur selten. Umso schöner ist es, das Jungtier heranwachsen zu sehen und zu beobachten, wie vorbildlich sich die Mutter kümmert.“ In freier Wildbahn sind Spitzmaulnashörner vom Aussterben bedroht. Als Teilnehmer am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm ist der Zoo Leipzig stolz, mit der am 10. Dezember 2011 geborenen Naima einen Beitrag zum Erhalt der seltenen Tierart zu leisten. Als langjährigem Sponsor des Zoo Leipzig fiel Langnese die Entscheidung leicht, die Patenschaft für das kleine Spitzmaulnashorn zu übernehmen. Regionalleiter Lutz Kubieziel erklärt: „Wir sind mit einem Verkaufsstand in unmittelbarer Nähe zum Nashorngehege vertreten. Unsere Mitarbeiter werden die kleine Dame täglich sehen. Da lag es nahe, dass wir die Patenschaft übernehmen und damit sowohl den Zoo unterstützen als auch unseren Mitarbeitern eine Freude machen.“

Quelle: PM Zoo Leipzig