Zoo Leipzig: Ozelotnachwuchs erstmals zu sehen

Foto: Zoo Leipzig

Das am 30. April dieses Jahres geborene Ozelotjungtier (Leopardus pardalis) unternimmt seit ein paar Tagen unter den wachsamen Augen seiner Mutter Daphne (geb. am 25.11.2007) die ersten Erkundungstouren. Vorsichtig, noch etwas tapsig aber neugierig durchstreift die kleine Katze Simone den südamerikanischen Dschungel der Anlage. „Es ist schön zu sehen, wie sich die kleine Raubkatze in den vergangenen Wochen entwickelt hat. Daphne kümmert sich liebevoll um ihren Schützling“, freut sich Zoodirektor Prof. Dr. Jörg Junhold.

Für den Zoo Leipzig ist es der erste Nachwuchs bei den Katzen seit der Eröffnung der Tropenerlebniswelt Gondwanaland und seit Beendigung der Haltung im ehemaligen Raubtierhaus im Jahr 2001.

Der Ozelot ist der größte und bekannteste Vertreter der Pardelkatzen. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Südost-Texas bis nach Uruguay. Mangrovenwälder, Savannen und auch Gebirgsregionen von bis zu 1200 Meter Höhe zählen zu seinem Lebensraum. Aufgrund des markanten Fells wurde der Ozelot vor allem in den 60er und 70er Jahren massiv bejagt. Ein Importstopp des begehrten Fells ist erst Mitte der 80er Jahre in Europa durchgesetzt worden. Mit der Aufnahme ins Internationale Washingtoner Artenschutzübereinkommen 1989 besteht für diese Katzenart ein absolutes Handelsverbot.

Quelle: PM Zoo Leipzig